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"Guardiola wird mit Thiago ein Problem bekommen"

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Pep Guardiola (l.) und Thiago © dpa

München - Im "Volkswagen Doppelpass" am Sonntag waren natürlich auch die Bayern wieder ein großes Thema. Felix Magath sieht Pep Guardiola wegen Thiago in einer Zwickmühle.

Einmal mehr haben Experten im "Volkswagen Doppelpass" bei Sport1 über den deutschen Fußball diskutiert. Ein Thema war natürlich auch diesen Sonntag wieder der FC Bayern. Hier lesen Sie die wichtigsten Äußerungen aus der TV-Show im Wortlaut.

Felix Magath , ehemaliger Meister-Trainer des FC Bayern, ...

… über die Verpflichtung von Thiago: „Dass sich ein spanischer Trainer einen spanischen Spieler geholt hat, sehe ich durchaus als Problem. Er wird mit Thiago ein Problem bekommen, weil entweder die anderen Spieler sauer sind, weil er immer spielt oder weil Guardiola ihn nicht spielen lässt und dann Fragen über die Ablöse kommen. Die Situation hätte er sich sparen können.“

… über Bayerns neuen Startrainer Pep Guardiola: „Wenn jemand keinen Erfolg hat, heißt es immer gute Nacht. Der FC Bayern hat letztes Jahr so gut wie noch nie gespielt. Ich bin nicht der Meinung, dass es jemandem gelingt, die Bayern noch besser zu machen. Pep Guardiola hat das Problem, dass er eine Mannschaft übernommen hat, die alle Titel abgeräumt hat. Besser kann er es also nicht machen. Nur gleich gut oder eben schlechter. Damit muss er jetzt leben. Wenn er Spieler, die erfolgreich waren auf einmal woanders hinstellt, haben die logischerweise wenig Verständnis dafür und ziehen nicht so mit. Das birgt Gefahren. Ich habe aber Verständnis dafür, dass er am Anfang experimentieren will, weil er sich erst mal einen Überblick verschaffen muss. Natürlich haben die Bayern vielleicht jetzt den besten Kader aller Zeiten, aber national ist das ja immer so. Pep Guardiola hatte in Barcelona seine Spieler und die wird er auch bei den Bayern haben. Er hat aber die Unterstützung des Vereins. Etwaige Unruhen müssen ihn also erst mal nicht stören.“

… über die Lewandowski-Saga: „Ich glaube, man hatte die Absicht, ihn gehen zu lassen. Der Götze-Wechsel hat das aber verändert. Ich denke, es war richtig vom Verein, Stärke zu zeigen und den Spieler nicht abzugeben. Robert Lewandowski ist natürlich gefangen in seinen Gefühlen, und dann bringt er nicht seine Leistung. In Dortmund gab es ja nie Misstöne, aber mit dem Thema Lewandowski könnte sich das jetzt ändern. Daher glaube ich: Dortmund wird nicht so stark sein wie in der Vergangenheit. Auch weil die Integration der Neuen noch Probleme bereiten wird.“

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Heribert Bruchhagen , Vorstandsvorsitzender von Eintracht Frankfurt, ...

… über die Lewandwoswki-Saga: „Für die Liga wäre es wünschenswert, wenn Robert Lewandowski in Dortmund bleibt. Ich hoffe sogar, dass er nach einer guten Saison sogar bei den Dortmundern verlängert. Das wäre für die Liga ganz wichtig.“

… über die Ziele von Eintracht Frankfurt: „Wir sind hocherfreut über die letzte Saison. Wir hoffen auf eine erfolgreiche Europa League-Qualifikation. Der Anspruch und die Realität dürfen nur nicht auseinanderdriften, sonst gibt es Probleme. Wir wollen in dieser Saison eine gute Rolle spielen. Wir müssen der Dreifachbelastung Stand halten, aber dafür haben wir den Kader ja in der Breite verstärkt.“

… über ein Interesse an Vaclav Kadlec: „Wir wollen den Stürmer. Sparta Prag ist sich aber unsicher. Es zieht sich schon sehr lange hin, und es ist kompliziert. Unser Manager Bruno Hübner soll das Ganze in dieser Woche finalisieren. Egal mit welchem Ergebnis. Wir sind aber nicht in einer Notsituation, weil wir Spieler in der Hinterhand haben.“

… über die Beziehung zu Trainer Armin Veh: „Jeder Trainer hat bei der Eintracht Herrschaftsrecht. Alle waren bisher hochzufrieden. Wenn ich mit Armin Veh morgens zusammensitze, dann haben wir immer Einvernehmen. Der Trainer darf jeden Wunsch äußern, sie waren bisher ja auch realistisch. Wir alle wollen die Mannschaft stark machen. Wir harmonieren zwischenmenschlich sehr gut.“

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