Vor Pokal-Halbfinale

Filbry: Kampfansage an die Bayern

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Klaus Filbry.

München - In der Fußball-Debatte bei Sky äußert sich Klaus Filbry kämpferisch zum DFB-Pokalhalbfinale gegen den FC Bayern. Die Stimmen aus der Sendung. 

Volker Finke (Fußball-Trainer) ...

… zu Bayern München: „Bayern München hat mit der Verpflichtung von Guardiola wieder einmal gezeigt, dass es ihnen darum geht, das Beste hinzukriegen, um den eigenen Verein an Europas Spitze zu bringen. Guardiola hat mit seiner Idee den Fußball geprägt. Er ist ein Vorbild für alles, was heute unter Umschaltspiel, Pressing und Raumorientierung läuft. Es war für die Bundesliga toll, dass er hier war. Man muss Bayern München danken, dass sie ihn in die Bundesliga geholt haben. Er hat der Liga unheimlich viele Impulse gegeben. Ich bedauere, dass er geht und wünsche ihm einen schönen Abschluss.“

… zur Verletzung von Holger Badstuber: „Man muss ihm Zeit geben und er muss Vertrauen finden zu seinem Körper. Jeder Zeitdruck wäre aus meiner Sicht völlig falsch.“

… zu Pep Guardiola: „Er hat den FC Bayern signifikant weitergebracht. Sie spielen einen sehr guten Fußball und er hat die Wahrscheinlichkeit des Gewinnens erhöht. Er hat nachhaltig einiges bewegt und war für die Bundesliga und die Bayern ein positiver Einfluss.“

Klaus Filbry (Vorsitzender Geschäftsführung Werder Bremen) ...

… zum DFB-Pokalhalbfinale in München: „Man hat uns auch in Mönchengladbach und in Leverkusen nicht viele Chancen gegeben. Wir fahren nach München, um dort weiterzukommen.“

… zur Personalie Rouven Schröder: „Der Stand ist folgendermaßen: Rouven hat sowohl Thomas Eichin, als auch mich heute angerufen und uns informiert, dass er mit Mainz Gespräche geführt hat und dort eine ernstzunehmende Alternative wäre. Aktuell ist er die Nummer eins für die Nachfolge von Christian Heidel. Das steht aber noch unter dem Vorbehalt, ob Christian Heidel Mainz überhaupt verlässt und Schalke entscheiden muss, ob sie Christian Heidel überhaupt wollen. Von daher wird das Thema gerade ein bisschen heißer gekocht als es überhaupt ist. Es gibt Gespräche, darüber hat Rouven uns sauber informiert. Alles Weitere müssen wir in der nächsten Woche abwarten.“

… zur Frage, ob Schröder die Freigabe bekommt: „Er hat einen Vertrag bis 2017. Wenn es sich so entwickelt, wie es sich momentan andeutet, dann müsste man mit ihm und den Mainzern reden. Die Situation ist natürlich nicht ganz günstig für uns, wir sind im Abstiegskampf. Er ist eine wichtige Person bei uns. Man müsste sich in Ruhe hinter den Kulissen unterhalten und eine Lösung finden, die für beide Seiten akzeptabel ist. Noch ist aber alles spekulativ. Wir werden vernünftig mit ihm und mit Mainz reden.“

… zu einem möglichen Schröder-Nachfolger: „Auch da sollte man sich in Ruhe hinsetzen. Das ist der Verantwortungsbereich von Thomas Eichin. Das müssen wir intern diskutieren. Momentan würden wir wohl eine interne Lösung bevorzugen, aber auch das muss man abwarten.“

… zur Frage, ob Bremen den Klassenerhalt schafft: „Die Mannschaft hat die Qualität, den Charakter und insbesondere die Einstellung, dass wir das schaffen werden.“

… zur Frage, wo Bremen im Ligavergleich steht: „Man muss einen klaren Weg haben. Den haben wir mit dem Werder-Weg auch beschrieben. Wir investieren in das Thema Ausbildung und Nachwuchsleistungszentrum. Das ist ein wichtiger Baustein.“

… zur Finanzierung des Weser-Stadions: „Wir sind froh, dass wir im Weser-Stadion spielen. Das ist eine der schönsten Spielstätten in der Bundesliga. Wir sind mittlerweile finanziell so aufgestellt, dass wir wieder ein ausgeglichenes oder sogar positives Ergebnis haben werden. Wir haben das Stadion modernisiert und haben dort unsere Verbindlichkeiten, die wir natürlich Schritt für Schritt abbezahlen werden.“

Sky-Experte Patrick Owomoyela ...

… zur Frage, ob Holger Badstuber über sein Karriereende nachdenken muss: „Es ist bitter, dass er mit 26 über das Karriereende nachdenken muss. Ich glaube, dass er sich da auch wieder rauskämpft und dann mit 27 im besten Fußballer-Alter ist.“

… zur Werder-Familie: „Man ist da schon sehr nah beieinander. Es ist ruhiger als bei anderen Vereinen. Man versucht immer, einen gemeinsamen Weg zu finden.“

Lesen Sie auch: Die Stimmen zum Spiel FC Augsburg - FC Bayern München

sky

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