Die Mannschaft

Fortuna Köln: Albert Streit und sonst?

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Albert Streit (hier im Trikot von Alemannia Achen) steht seit Januar bei Fortuna Köln unter Vertrag.

München - Die Mannschaft von Erik ten Hag erwartet mit Fortuna Köln eine harte Nuss. Albert Streit ist der bekannteste Spieler der Rheinländer. Wir stellen Ihnen die Fortuna vor.

Fortuna Köln entstand 1948 nach einer Fusion der Vereine Bayenthaler SV, Sparkassen-Verein 1927 Köln und dem SV Victoria Köln. Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte war in der Saison 1972/73 der Aufsieg in die erste Bundesliga. Außerdem erreichten die Rot-Weißen 1983 das DFB-Pokalfinale gegen den Erzrivalen 1. FC Köln, das knapp mit 0:1 verloren ging.

FC Bayern II gegen Fortuna Köln live

Das Relegationsspiel FC Bayern II gegen Fortuna Köln wird nicht im Fernsehen übertragen. Allerdings können Sie das Spiel hier live sehen. Am Spieltag erfahren Sie die aktuellen Infos hier im Live-Ticker.

Fortuna langjähriger Zweitliga-Dino

Nachdem die Fortunen nach nur einer Saison im Oberhaus wieder absteigen mussten, etablierte sich der Klub als langjähriger Dino der 2. Bundesliga. Von der Saison 1974/75 bis 1999/2000 spielten die Rheinländer ununterbrochen in der 2. Liga. In der ewigen Tabelle der 2. Bundesliga liegt Fortuna Köln auf Platz 2.

Nach dem Abstieg im Jahr 2000 ging es zunächst bergab und der Verein bekam finanzielle Probleme. Seit 2005 läuft die Konsolidierung und der Klub hat sich inzwischen wieder erholt. In der vergangenen Saison landeten die Fortunen auf Rang zwei, heuer sicherte sich die Mannschaft den Titel.

Bekanntester Spieler ist sicherlich Ex-Bundesliga-Profi Albert Streit. Der Mittelfeldspieler begann seine Profi-Karriere als 17-Jähriger bei Eintracht Frankfurt. Seit 2002 stand er beim VfL Wolfsburg, dem 1. FC Köln, Schalke 04, dem HSV, Alemannia Aachen und Viktoria Köln unter Vertrag. Für Aufsehen sorgte immer wieder sein Engagement bei den Knappen in Gelsenkirchen, wo er im Januar 2009 suspendiert wurde. Nach einer Ausleihe zum HSV kehrte er ins Ruhrgebiet zurück, saß seinen gut dotierten Vertrag auf der Tribüne ab und stand in regelmäßigen Abständen wegen seines Verhaltens in der Kritik. 2011 trennten sich die beiden Parteien und er heuerte in Aachen an.

Coach der Rheinländer ist Uwe Koschinat. Der ehemalige Verteidiger vom VflL Wolfsburg war zunächst Co-Trainer beim TuS Koblenz, wo er auch seine Spielerkarriere beendet hatte. 2011 wechselte er als Cheftrainer zu Fortuna Köln.

Torgefährlichster Spieler in den Reihen der Rot-Weißen ist Ercan Aydogmus. Der türkische Routinier (35) markierte in dieser Saison 18 Tore in 32 Liga-Spielen. Auch Sturmkollege Thomas Kraus zeigte sich in der Regionalliga West treffsicher. Ihm gelangen in 36 Spielen 16 Buden.

Die Gastgeber des Relegationshinspiels zur 3. Liga wurden mit sieben Punkten Vorsprung vor den Sportfreunden Lotte Meister. Mit 73 Treffern stellte die Koschinat-Elf die Torfabrik der Liga. In 36 Spielen holte die Fortuna 23 Siege, sieben Unentschieden und kassierte sechs Niederlagen.

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