Vier Tage vor Anschlag: Attentäter flog von Düsseldorf nach Manchester

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Spieler gehen weiter zu Mull

Die Frage nach dem Arzt: Mit wem spricht Pep jetzt?

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Juan Bernat (hier gegen Portos Quaresma) kann wieder eingreifen.

München - Die Verletztenliste beim FC Bayern lichtet sich, ist aber immer noch mit prominenten Namen bestückt. Ribéry und Alaba gehen weiterhin zum zurückgetretenen Müller-Wohlfahrt. Ob sich Pep auch bei ihm über den Gesundheitszustand seiner Stars informiert?

Der Kapitän ist zurück an Bord, der Co-Kapitän zumindest bereit zum Einsteigen – der FC Bayern bekommt wieder frischen Wind in den Kader! Philipp Lahm erklärte am Montag, dass er seine Magen-Darm-Grippe überstanden habe, er dürfte am Dienstag gegen Porto (bei uns im Live-Ticker) in der Startelf stehen. Bastian Schweinsteiger stößt nach seinen Einheiten zuletzt ebenfalls wieder zur Mannschaft, ein Einsatz von Beginn an scheint allerdings unwahrscheinlich.

Auch bei Juan Bernat sieht es gut aus. Der Spanier arbeitete am Montag noch individuell im Kraftraum, hat seine Knöchelblessur überwunden. Da die Verletzungen von Arjen Robben, David Alaba, Medhi Benatia und Javi Martínez einen Einsatz komplett ausschließen, ging es gestern lediglich noch um die Möglichkeit, einen Franck Ribéry im Trikot zu sehen. Doch diese einfache Frage nach seinem Einsatz, sie wurde zu einer heiklen Geschichte…

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„Ich werde mit dem Arzt sprechen. Aber mein Gefühl war gestern so, dass er nicht spielen kann. Heute werde ich ihn sehen. Aber sieben Wochen verletzt? Ich denke nicht“, sagte Pep Guardiola am Montag. Nur: Mit welchem Arzt spricht er? Allein am Montag waren fünf Spieler des FCB in die Stadt gefahren, ließen sich von Dr. Müller-Wohlfahrt behandeln. Dem Arzt, der vor ein paar Tagen die Brocken hingeworfen hatte. Mit ihm also soll Pep Guardiola nun über Ribéry sprechen? Oder doch mit dem neuen Mann, „Not“-Arzt Dr. Braun? Der Trainer wurde immer leiser. „Ja, ich spreche mit unserem Arzt. Unser Arzt ist an der Säbener Straße“, sagte er dann und beendete dieses Thema mit einem Blick in die andere Richtung, wo er angenehmere Fragen zu suchen schien. Das Problem ist: Dieses Thema wird bleiben, weil auch viele Spieler bei ihrem Super-Doc bleiben wollen.

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Somit verfolgt den Rekordmeister das Fiasko um den Mull-Rücktritt schon jetzt mehr, als es ihm lieb sein kann. Ausgerechnet FCB-Intimfeind Christoph Daum erklärte nun, wie, und vor allem wer dieses Theater im Griff gehabt hätte. Bei Sky sagte der Trainer: „Mit Uli Hoeneß wäre das nicht passiert. Der wäre dazwischen gegangen und hätte allen klargemacht, dass es nicht um den Jahrmarkt persönlicher Eitelkeiten geht, sondern um den Verein.“ Und weiter: „Entweder hätte er geschlichtet oder ein Machtwort gesprochen.“

mic

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