Der Monsieur ist zurück!

Ribérys Bart: "Es ist ein Kampf mit meiner Frau"

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Will spielen, wird aber langsam von Pep Guardiola herangeführt: FCB-Superstar Franck Ribéry.

Hamburg - Nachdem ihm eine Blessur am Rücken die WM gekostet hatte, feierte Franck Ribéry beim Telekom Cup sein Comeback. Im Interview spricht er über Leidenszeit, neue Ziele – und seinen Vollbart.

Herr Ribéry, wie war es, nach Ihrer Verletzungspause wieder spielen zu können?

Franck Ribéry: Sehr gut. Ich war lange verletzt, aber wir haben auch während der Urlaubswoche auf Ibiza sehr gut gearbeitet. Letzte Woche habe ich noch gemeinsam mit Holger (Fitnesstrainer Holger Broich, d. Red.) ein individuelles Training absolviert, um dann ab Mittwoch zusammen mit der Mannschaft zu trainieren.

Was ist das für ein neuer Look?

Franck Ribéry: (fasst sich in seinen Vollbart) Ich weiß nicht, im Urlaub habe ich ihn ein bisschen wachsen lassen. Steht mir, oder? (lacht)

Sehr gut, ja!

Franck Ribéry: Es ist total anders, ein neuer Stil. Meiner Frau gefällt es auch. Und wie! Momentan ist es ein kleiner Kampf: Ich will mich wieder rasieren, sie will es nicht. Also warum nicht noch ein wenig länger so lassen…

Pep Guardiola meinte, Sie könnten gegen Gladbach ein paar Minuten spielen. Es wurde über eine halbe Stunde.

Franck Ribéry: Ich habe mich wohl gefühlt und das ist wichtig für den Rhythmus. Ich bin zwar noch nicht bei hundert Prozent, aber wenn ich auf dem Platz stehe, bin ich glücklich. Ich brauche Spiele. Training ist gut, aber ein Spiel ist komplett anders.

Wie motiviert sind Sie?

Ribéry und die Scholls: Erst war der Franzose mit Mehmet in einem Team, gegen Gladbach räumte er das Feld für dessen Sohn Lucas.

Franck Ribéry: Ich bin immer heiß. Zweieinhalb Jahre war ich wirklich gut. Ich war topfit, nach Katar und meiner OP am Popo war ich einen halben Monat lang verletzt und habe den Rhythmus verloren. Wenn ich spiele, brauche ich diese Explosivität und die Schnelligkeit, sonst laufe ich 90 Minuten lang für nichts. Das ist nicht mein Spiel.
Wie ist Ihr Eindruck von der Mannschaft? Es fehlt ja noch ein Großteil.
Franck Ribéry: Aber dafür sind viele junge Spieler dabei. Sie machen es auch gut und für sie ist es auch wichtig, hier dabei sein zu können. Wir sind Bayern, egal wer auf dem Platz ist. Aber klar: Es ist gut, wenn der Rest zurückkommt und fit ist.

Was halten Sie von Lucas, Mehmet Scholls Sohn?

Franck Ribéry: Ich freue mich für ihn, auch für seinen Papa und seine Familie. Er hat sehr gut gespielt. Für diese jungen Spieler ist es nie einfach. Bayern ist ein großer Klub, da herrscht immer viel Druck.

Aufgezeichnet: lop

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