Ex-Sportchef äußert sich

„Führungsvakuum“ und „Instabilität“ beim FCB? Das sagt Sammer

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Blickt kritisch auf seinen Ex-Verein: Matthias Sammer. 

Ex-Sportchef Matthias Sammer beobachtet den Saisonverlauf des FC Bayern. Nun nahm er in einem Interview Stellung über die Entwicklung des Klubs. 

München - In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) beklagte Ex-Sportvorstand Matthias Sammer ein „Führungsvakuum“ beim FC Bayern zu Zeiten von Carlo Ancelotti. 

Der 50-Jährige wertet es als Fehler, dass erst Ende Juli Hasan Salihamidzic als neuer Sportdirektor verpflichtet wurde. „Wenn man die Position nicht besetzt und damit einem Trainer Kompetenzen gibt, die sein Aufgabengebiet übersteigen, wird das auf Dauer zur Instabilität führen. Und die meine ich erkannt zu haben“,  so Sammer im FAS-Interview

Nun sei dagegen der Einfluss von Vereinspräsident Uli Hoeneß wieder stärker spürbar.  „Er hat den FC Bayern sehr genau beobachtet und analysiert. Er ist dabei, die Entscheidungen, zusammen mit Karl-Heinz Rummenigge, so zu treffen, dass der FC Bayern, den er jahrelang geprägt hat, wieder erkennbarer wird, als das zwischendurch der Fall war.“ Spürbar sei das an der Rückkehr von Trainer Jupp Heynckes sowie am Comeback von Vereinsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt.

Hoeneß sei für die Identität des Vereins dementsprechend entscheidend. „Ich würde Uli Hoeneß schon als Romantiker bezeichnen. Das ist ja nichts Schlechtes“, erklärte Sammer. Lob hatte er im FAS-Interview für Trainer Heynckes übrig: „Er hat der Mannschaft wieder Halt und Vertrauen gegeben.“

Matthias Sammer (r.) und Uli Hoeneß.

mag

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