Rückkehr des Triple-Siegers

Fünf Gründe, warum Jupp Heynckes der Richtige für die Bayern ist

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Jupp Heynckes will wieder mit dem FC Bayern jubeln.

Nach vielen Spekulationen berichten verschiedene Medien übereinstimmend von der Rückkehr des Jupp Heynckes zum FC Bayern. Wir haben fünf Gründe, warum Heynckes die Roten zurück in die Spur führen wird.

Der Neue ist ein alter Bekannter: Josef, genannt Jupp, Heynckes ist zurück beim FC Bayern München! Nachdem nach der Entlassung von Carlo Ancelotti vermehrt über Kandidaten wie Thomas Tuchel oder Julian Nagelsmann spekuliert worden ist, warsich der FC Bayern für den Trainer-Veteranen entschieden, der den FC Bayern nun schon zum vierten Mal übernimmt. Wir haben fünf Gründe, warum Jupp Heynckes der richtige Mann für den FCB ist. Und in einem weiteren Artikel fünf gesammelt, warum er NICHT der richtige ist.

1. Heynckes ist krisenerprobt wie kein Zweiter

Mit Krisen kennt sich Jupp Heynckes aus. Beim FC Bayern wurde der 1974er-Weltmeister 1991 in einer schweren Krise zwar entlassen, was Uli Hoeneß später als seinen „schwersten Fehler“ bezeichnete. 2009 holte Hoeneß seinen Freund Heynckes zurück, als der FC Bayern wegen der Klinsmann-Revolution in schwere Probleme geraten war. Dieser führte den Rekordmeister auf Platz zwei ins Ziel und räumte dann das Feld für einen neuen Mann - auch diesmal ein denkbares, sogar wahrscheinliches Modell.

Auch 2011, nach der van-Gaal-Zeit, übernahm Heynckes in keiner einfachen Situation. Diesmal durfte „Don Jupp“ von Saisonbeginn an trainieren und führte die titelverwöhnten Bayern zu drei zweiten Plätzen inklusive des dramatisch verlorenen „Finales dahoam“. Aufgeben? Niemals! Nur ein Jahr später hatten die Bayern geschafft, was vorher nur drei anderen Mannschaften gelungen war: Das Triple aus nationaler Meisterschaft, Pokal und der UEFA Champions League zu gewinnen. Heynckes weiß also, wie man aus schwierigen Situationen das Maximum herausholt.

2. Heynckes steht für internationalen Erfolg

Wenn ein Bayern-Trainer für internationalen Erfolg steht, dann Jupp Heynckes. Nicht nur mit dem FC Bayern 2013 gewann der 72-Jährige die Champions League. 1998 holte er den Henkelpott mit Real Madrid - und wurde anschließend entlassen. Ein ähnliches Schicksal droht ihm beim FC Bayern allerdings nicht. Dort würde er mit einem erneuten Triumph in der Königsklasse wohl zur Legende werden.

3. Heynckes kann Talente einbauen

Beim FC Bayern wird seit Längerem kritisiert, dass zu wenige deutsche Talente, speziell aus dem eigenen Nachwuchs, eingebaut werden. Der Letzte, der den Sprung dauerhaft geschafft hat, war David Alaba - und zwar mit Coach Jupp Heynckes. Nach der Rückkehr von seiner Leihe nach Hoffenheim setzte Heynckes auf den österreichischen Außenverteidiger und wurde nicht enttäuscht.

Auch Thomas Müller, der heute Vize-Kapitän ist und sich seit 2014 Weltmeister nennen darf, machte seine ersten Spiele für den FC Bayern unter Jupp Heynckes. Nach der Klinsmann-Entlassung wurde Eigengewächs Müller zweimal von „Don Jupp“ eingewechselt und schnupperte so erstmals Bundesliga-Luft.

4. Heynckes kann die unzufriedenen Spieler beruhigen

Die fünf unzufriedenen Spieler, die laut Uli Hoeneß gegen Ancelotti gewesen sind, kennt Heynckes größtenteils. Der Trainer-Veteran hat mit vier dieser Profis das Triple geholt. Franck Ribéry und Arjen Robben feierten dank Heynckes den größten Erfolg ihrer Karriere. Jerome Boateng, der 2011 aus Manchester zum FC Bayern kam, formte der heute 72-Jährige zum Weltklasse-Mann. Thomas Müller debütierte unter Heynckes für den Rekordmeister. Dass Mats Hummels, der einzig Verbliebene unter den Unzufriedenen, der Heynckes nicht kennt, Probleme macht, scheint doch sehr unwahrscheinlich.

5. Heynckes bringt die Ruhe zurück

Die zähe Vorbereitung, die Müller-Problematik, Uneinigkeiten zwischen Hoeneß und Rummenigge und schließlich Ancelotti-Gate inklusive der Entlassung des Italieners - an Brandherden mangelte es in der laufenden Saison nicht beim FC Bayern. Jupp Heynckes mit seiner unaufgeregten Art könnte da Gold wert sein.

In seinen bisherigen drei Amtszeiten fiel der gebürtige Mönchengladbacher nicht als Lautsprecher auf, sondern vielmehr als Trainer, der die Ruhe bewahrt. Heynckes sucht nicht das Rampenlicht,  in dem andere Trainer nur zu gerne stehen. Außerdem scheint der Rückkehrer ein Trainer zu sein, mit dem sich sowohl Hoeneß, dessen Favorit Nagelsmann ist, als auch Tuchel-Fan Rummenigge arrangieren können.

Lesen Sie auch: Fünf Gründe, warum Heynckes nicht der Richtige für den FC Bayern ist

sh

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