"Bestnoten unter den Bewerberstädten"

EM in München: Rummenigge zufrieden, Reiter stolz

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Bayern-Präsident Karl Hopfner, DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter und DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock.

Genf - Der FC Bayern München hat sich erfreut gezeigt, dass vier Partien der Fußball-EM 2020 im Stadion des Rekordmeisters ausgetragen werden.

„Wir sind sehr zufrieden, dass wir den Zuschlag erhalten haben“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge am Freitag nach der Entscheidung der Europäischen Fußball-Union (UEFA) in Genf. „Ich kann versichern, dass wir zusammen mit der Stadt München bei dieser ersten pan-kontinentalen Europameisterschaft ein großartiger Gastgeber sein werden.“

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) zeigte sich in Genf „stolz“ und berichtetet: „Die Münchner Bewerbung ist von der UEFA bei ihrer Evaluierung hoch gelobt worden und erhielt in ihrer Bewertung Bestnoten unter den insgesamt 19 Bewerberstädten.“

Drei Vorrundenspiele und ein Viertelfinale werden bei der übernächsten EM in München stattfinden. Insgesamt wird das Turnier in 13 Ländern ausgetragen. „München und die Allianz Arena sind ein perfekter Austragungsort für Fußball-Großereignisse, das haben die WM 2006 und das Champions-League-Finale 2012 gezeigt“, sagte Rainer Koch, Chef des Bayerischen Fußball-Verbandes und DFB-Vizepräsident.

Die Halbfinals und das Endspiel vergab die UEFA wie erwartet an London. Der Deutsche Fußball-Bund hatte sich mit München ursprünglich sowohl um das Finalpaket als auch um die Variante mit drei Gruppenspielen und einem Achtel- oder Viertelfinale beworben. Kurz vor dem Votum zog der DFB die Final-Bewerbung zurück. Deutschland will sich stattdessen um die Ausrichtung der kompletten EM 2024 bewerben - dann sicher wieder mit München als einem der Spielorte.

dpa

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