Vor dem Pokal-Duell

So gefährlich ist Münster für die Bayern

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Die Hoffnungen von Münster liegen auf Spielmacher Amaury Bischoff (l.).

Münster - Die Übermacht des FC Bayern bekämpfen sie in Münster mit allen Mitteln. Im altehrwürdigen Preußenstadion werden fast 17.000 Zuschauer ihre Mannschaft nach vorne peitschen.

Auf der vereinseigenen Homepage bittet der SC Preußen die mit dem FCB sympathisierenden Zuschauer, in bestimmten Stadionblöcken auf rot-weiße Fanutensilien zu verzichten und respektvoll mit den eigenen Fans umzugehen. Auf dem Rasen wird der Rekordmeister sicher keine Rücksicht nehmen. Manuel Neuer stimmte seine Teamkollegen schon mal auf einen Pokalfight ein. „Es wird sehr schwer, in Münster zu gewinnen. Ich glaube, das wissen viele noch gar nicht, weil sie nie dort gespielt haben“, warnt der gebürtige Westfale vor den Münsteranern, die in der Liga nach vier Spieltagen mit vier Punkten allerdings nur auf Rang zwölf liegen.

Im altehrwürdigen Preußenstadion werden fast 17.000 Zuschauer ihre Mannschaft nach vorne peitschen, die von Jens Tuckenbrod angeführt wird. Der Kapitän ist mit 211 Einsätzen Rekordspieler der 3. Liga und im defensiven Mittelfeld gesetzt. Für offensive Akzente soll Amaury Bischoff sorgen. Der kleine Spielmacher stand sogar schon beim FC Arsenal unter Vertrag und wurde im Sommer mit höherklassigen Teams in Verbindung gebracht. Doch extrem schwankende Leistung haben den Durchbruch zum Star verhindert. Im Sturm haben die Westfalen mit Marcel Reichwein zwar den Drittliga-Torschützenkönig von 2012 in ihren Reihen, doch in den vergangenen beiden Jahren gelangen dem 28-Jährigen für den VfR Aalen in Liga zwei gerade mal sieben Treffer. Bleibt abzuwarten, ob Manuel Neuers Warnungen berechtigt waren...

sw

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