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Wer geht? Götze-Deal heizt Spekulationen an

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Mario Götze wird ein Bayer

München - Muss nach der Verpflichtung von Mario Götze ein Bayern-Star gehen? Das ist auch am Tag nach der Verpflichtung noch Gesprächsthema. Trifft es Arjen Robben?

Drohender Ausverkauf bei Borussia Dortmund - Flucht von Stars bei Bayern München. Der Supertransfer von Mario Götze löst bei den beiden Bundesliga-Spitzenclubs Spekulationen über das Personal der Zukunft aus. „Was nun?“, lautet die Frage beim BVB, „Wer geht?“ die beim FC Bayern.

Der mit 37 Millionen Euro versüßte Wechsel von Götze zum 1. Juli setzt die Dortmunder Vereinsführung unter Zugzwang. Schon einen Tag nach der schmerzlichen Nachricht gibt es Mutmaßungen, wie das Fußball-Juwel ersetzt werden kann. Zudem geht die Sorge um, dass der Weggang des Nationalspielers andere BVB-Profis animieren könnte, dem Ruf des Geldes zu folgen. In München könnte es dagegen bei den vielen Stars in der Offensive ziemlich eng auf der Bayern-Bank werden.

Dass Ehrgeizling Arjen Robben mit seiner wiederholten Reservistenrolle nicht einverstanden war, ist bekannt. Auch für den derzeit verletzten Spielgestalter Toni Kroos ist Götze nun ein starker Konkurrent. Und da der Dortmunder Zauber-Fußballer schon in der Spitze auflief, könnte es auch einen in vorderster Front treffen. Mario Gomez ist in Europa heiß begehrt und unzufrieden mit seiner Position hinter Mario Mandzukic. Auch Gerüchte um eine Verpflichtung von BVB-Angreifer Robert Lewandowski durch die Bayern reißen nicht ab.

Die Entscheidung über das Personal wird maßgeblich von den Plänen des neuen Bayern-Trainers Pep Guardiola abhängen. „Ich glaube, dass Robben eher nicht reinpasst“, meinte der frühere Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld kürzlich in der Schweizer Zeitung „Blick am Sonntag“.

Thiago kommt! Und noch einer? Alle FC-Bayern-Transfergerüchte

Pep Guardiola will beim FC Bayern vor allem mit den vorhandenen Spielern arbeiten. Schließlich waren diese mit ein Grund für seine Unterschrift in München.  © dpa
Doch dass bei einem solchen Welttrainer plötzlich auch Weltstars gehandelt werden, liegt in der Natur der Sache. Wen könnte Sportvorstand Matthias Sammer dem neuen Trainer Pep Guardiola "spendieren"? Wir haben die Gerüchte für Sie zusammengefasst - von Weltstars bis hin zu Talenten.  © M.I.S.
Thiago Alcantara (FC Barcelona): Pep Guardiola wollte ihn unbedingt - das hat er bei einer Pressekonferenz klargestellt. Und am Ende hat er ihn auch bekommen.  © dpa
Mario Götze (Borussia Dortmund): Der Jungstar von Borussia Dortmund wechselt für die festgeschriebene Ablösesumme von 37 Millionen Euro zum FC Bayern. Ein spektakulärer Coup! Laut BVB-Trainer Jürgen Klopp ist Götze der "absolute Wunschspieler" von Bayerns künftigem Trainer Pep Guardiola.  © dpa
Sebastian Rode (Eintracht Frankfurt): Der Frankfurter Vorstandschef Heribert Bruchhagen hat den Wechsel von U21-Nationalspieler Sebastian Rode (22) von der Eintracht zum FC Bayern indirekt bestätigt. „Warum geht Jan Kirchhoff zu den Bayern? Warum Sebastian Rode? Mein Gott, das sind junge Leute. Die können dort eben ein Vielfaches verdienen. Punkt. Aus. Das ist eben so“, sagte Bruchhagen der Bild-Zeitung. Allerdings hat der Spieler selbst nicht ausgeschlossen, seinen Vertrag bei der Eintracht möglicherweise zu verlängern.  © Getty
Botia
Alberto Botia (FC Sevilla): Offenbar soll der FC Bayern an dem Zentralverteidiger interessiert sein. Das meldet die Sport Bild. Der 24-Jährige wurde beim FC Barcelona ausgebildet.   © picture alliance / dpa
Wayne Rooney (Manchester United): Angeblich ist der Stürmer ziemlich versessen darauf, nach München zu Pep Guardiola zu wechseln. Offiziell hat er bereits bei ManU angefragt, ob er den Verein verlassen dürfe. Sein Ansinnen wurde abgelehnt. Zu den Bayern wird Rooneys Reise aber ohnehin nicht führen: Sportvorstand Matthias Sammer sagte klipp und klar: "Es gab keinen Kontakt zu ihm. Es gibt keinen Kontakt, und er ist nicht auf unserer Agenda. Nein, nein, absolut nicht", so Sammer.  © dpa
Yaroslav Rakitsky (l., Donezk): Laut "Sport Bild Plus" ist der FC Bayern am Ukrainer interessiert, der innen wie außen verteidigen kann  © dpa
Thomas Vermaelen (l., FC Arsenal): Laut "Sport Bild Plus" ist auch der Belgier ein Kandidat bei Bayern.  © dpa
Andreu Fontas (FC Barcelona, l.): Laut "Kicker" sind die Bayern an dem Talent des FC Barcelona interessiert. Der Innenverteidiger ist derzeit an RCD Mallorca ausgeliehen, um Spielpraxis zu sammeln und hat bei Barca noch einen Vertrag bis 2015.  © dpa
David Villa (FC Barcelona): Laut "Daily Mail" erwarten Bayern-Insider, dass Guardiola wegen dem Barca-Stürmer nachfragt. Die Antwort wird wohl - wenngleich Villa bei Barcelona etwas aufs Abstellgleis geraten ist - "Nein" lauten.  © Getty
Laurent Koscielny
Laurent Koscielny (Arsenal London): Laut "Daily Mail" hat der FC Bayern den französischen Innenverteiger von Arsenal London im Auge. Sein Vertrag läuft noch bis 2017. Pep Guardiola soll ihn schon zu seinen Barcelona-Zeiten im Auge gehabt haben  © Getty
Robert Lewandowski (Borussia Dortmund): Der Poker um einen Sommer-Wechsel von Robert Lewandowski zum FC Bayern ist offiziell beendet. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat ein Machtwort gesprochen: Dortmund lässt den polnischen Stürmer nicht vorzeitig ziehen. "Robert Lewandowski wird 2013 definitiv nicht zum FC Bayern wechseln", erklärte der Dortmund-Geschäftsführer gegenüber Bild.de. "Das ist endgültig! Das haben wir Robert und seinen Beratern jetzt mitgeteilt."  © Getty
Iker Muniain (Atletic Bilbao): Mit dem jungen Basken haben sich die Bayern in der Vergangenheit schon öfters beschäftigt. Was für eine Verpflichtung im Sommer spricht: Muniain kommt mit Bilbao-Trainer Marcelo Bielsa nicht mehr klar, Pep Guardiola hält große Stücke auf ihn und außerdem ist er eng mit Javi Martinez befreundet.  © getty
Benat Etxebarria: Der Baske war im vergangenen Sommer schon beim VfL Wolfsburg im Gespräch, jetzt wird der Mittelfeldspieler von Betis Sevilla auch mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Das berichtet der "Kicker" unter Bezug auf spanische Medien. Etxebarria dürfte aber für unter 20 Millionen Euro nicht zu haben sein.  © getty
Vincent Kompany (Manchester City): Laut "Daily Telegraph" verfolgt der FC Bayern seine Situation und einen möglichen Knatsch mit City-Coach Roberto Mancini. Allerdings: Kompanys Vertrag läuft bis 2018, er wäre wohl richtig teuer  © dpa
Inigo Martinez: Der Verteidiger genießt bei Pep Guardiola seit langer Zeit einen guten Ruf. Die "Sport Bild" berichtet, dass Guardiola bereits mehrfach versucht hat, ihn zum FC Barcelona zu locken.  © getty
Kevin-Prince Boateng (AC Mailand): So ein Boateng-Bruderpaar beim FC Bayern wäre doch was! Der Halbbruder von Jerome hat aber die Gerüchte schon dementiert. "Die Spekulationen kommen nicht von mir. Natürlich habe ich das auch mitbekommen. Deswegen kann ich jetzt klar sagen: Ich bin beim AC glücklich und sitze zurzeit nicht auf gepackten Koffern. Zudem habe ich Milan viel zu verdanken und beschäftige mich nicht mit Bayern oder anderen Klubs", sagte er der "Sport Bild".  © Getty
Pablo Osvaldo (AS Rom): Ein echter Typ! Der 27-Jährige fällt nicht nur wegen seiner Tattoos, sondern auch wegen seiner Tore. Laut "Tuttosport" ist nicht nur Bayern an ihm dran, sondern auch Milan und Florenz.  © Getty
Mangala (FC Porto): Das Gerücht, dass der FC Bayern Interesse an dem 22-jährigen Franzosen habe, setzte dessen Berater Fabrizio Ferrari via portugiesischer Sportzeitung "Abola" in die Welt. Der Verteidiger stehe bei Bayern, Manchester United und dem AC Mailand auf dem Zettel", sagte Ferrari, "und noch bei weiteren Mannschaften dieses Niveaus." Da scheint jemand den Preis seines Agenten in die Höhe treiben zu wollen. International jedenfalls ist Mangala noch ein recht unbeschriebenes Blatt. Er spielt seit 2011 beim FC Porto, zuvor war er in Belgien bei Standard Lüttich aktiv.  © dpa
Luis Suarez (FC Liverpool): Laut "Sunday People" steht eine 40-Millionen-Pfund-Offerte für den Liverpool-Star aus Uruguay im Raum. Seine Trefferquote in England ist beeindruckend, aber ob Bayern so viel Geld auf einmal in einen Stürmer investiert, ist zumindest fraglich.  © Getty
Arturo Vidal (Juventus Turin): Der Chilene gab Bayern einst einen Korb und wechselte von Bayer Leverkusen zu Juve. Laut "Gazzetta dello Sport" ist er dort nicht mehr unverkäuflich, weil sich Juve gerne anderre Stars leisten würde. Deswegen könnte ein Wechsel zu Bayern wieder ein Thema werden.  © Getty
Stefan Savic (AC Florenz, l.): Ein schickes Foto - und ein reizvoller Spieler? Italienische Medien bringen den Innenverteidiger aus Montenegro mit dem FC Bayern in Verbindung  © dpa
Etienne Capoué (FC Toulouse): Schreien kann er schon mal, der Franzose, wie dieses Foto beweist. Und Fußball spielen auch. Deswegen ist laut "Daily Star" neben West Ham auch der FC Bayern an dem Nationalspieler interessiert. Allerdings: Das defensive Mittelfeld zählt nun wirklich nicht zu den Problemzonen der Münchner.  © Getty
Als möglicher Abgang wurde Xherdan Shaqiri ins Gespräch gebracht. Laut "Sport Bild" ist Borussia Dortmund bereit, Robert Lewandowski in diesem Sommer nach München ziehen zu lassen. Voraussetzung: Ein kleiner Transferbetrag sowie im Tausch Xherdan Shaqiri und/oder ...  © MIS
Mario Mandzukic. Auch der Kroate hat es BVB-Trainer Jürgen Klopp angeblich angetan. Sportvorstand Matthias Sammer hat allerdings bekräftigt, dass man beide Spieler nicht abgeben wolle.  © dpa

Während sich der BVB und seine Fans mit der Verarbeitung des Überraschungscoups des Rivalen von der Isar schwertun, nahmen die Bayern nach dem 4:0 im Champions-League-Halbfinale am Dienstagabend gegen den FC Barcelona gern Gratulationen zum Götze-Engagement an. „Es ist ja bekannt, dass wir bei Bayern München eine Basis haben aus deutschen Nationalspielern“, sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge stolz. „Da passt Mario Götze wunderbar rein.“

Dass der Wechsel einen Tag vor dem Halbfinal-Hit des BVB gegen Real Madrid publik wurde, bedauert der Bayern-Boss. „Ich wünsche Borussia Dortmund, dass sie damit genauso gut umgehen wie wir. Denn wir haben uns überhaupt nicht davon beeinflussen lassen“, sagte Rummenigge. „Dass es am Dienstag bekanntgeworden ist, war auch nicht in unserem Interesse. Wir wollten das ursprünglich erst am Donnerstag bekanntgeben, aber das kann man nicht ändern.“

dpa

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