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Geld-Zoff mit Bayern: Jetzt spricht Windecks Präsident

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Ein Foto vom 16. August 2010: Bayern siegte damals mit 4:0 © Getty

München - Die Amateure von Germania Windeck streiten mit dem FC Bayern München um einen fünfstelligen Geldbetrag. Jetzt hat sich der Präsident des Fünftligisten geäußert.

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Gut sechs Monate nach dem Erstrunden-Pokalspiel zwischen diesen beiden Clubs treffen sich Windeck und die Bayern an diesem Freitag vor dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wieder. “Das ist so, die Verhandlung ist angesetzt“, bestätigte Windecks Vereinschef Heinz Georg Willmeroth auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa einen “Express“-Bericht (Dienstag).

“Wir sind uns mit den Bayern nicht über die Verteilung der Einnahmen einig geworden“, erläuterte Willmeroth. Vor 41 100 Zuschauern im Kölner WM-Stadion von 2006, Rekord für ein Erstrunden-Pokalspiel mit Beteiligung eines Amateurclubs, hatte der Titelverteidiger aus München die Begegnung am 16. August 2010 mit 4:0 für sich entschieden.

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Laut “Express“ fordern die Bayern den Betrag von 80 000 Euro. Diese Summe wollte Willmeroth vor der Verhandlung nicht bestätigen. Eine Zahlung an die Bayern ist bislang nicht erfolgt, “weil es diese Meinungsverschiedenheiten gibt“, sagte er. Willmeroth fürchtet trotz der hohen Zuschauerzahl um den finanziellen Gewinn, der “gleich null“ wäre, sollte das DFB-Sportgericht die Bayern-Auffassung bestätigen.

Germania Windeck, das von dem früheren Erstliga-Coach Heiko Scholz betreut wird, ist nach 18 Spielen mit einem Punkt Vorsprung auf Rot-Weiß Essen Tabellenführer der fünftklassigen NRW-Liga.

dpa

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