Bayern-Stars sprechen über die Trainerentscheidung

So reagieren Kimmich und Ulreich auf den Kovac-Deal

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Niko Kovac als Spieler der FC Bayern Allstars bei der Saisoneröffnung 2015/16. (Archivbild vom 11.07.2015).

Noch maximal neun Spiele wird der FC Bayern absolvieren, dann übernimmt Niko Kovac das Zepter. Wie reagieren die Spieler auf den Trainer-Deal? Äußerst positiv.

So immens der Medienhype um die Verpflichtung von Niko Kovac beim FC Bayern und die Diskussionen um die Art und Weise derselbigen auch waren - noch läuft die Spielzeit und noch ist der Kroate Trainer von Eintracht Frankfurt. Und als jener will er mit den Hessen gegen Schalke am Mittwoch ins DFB-Pokal-Finale einziehen. Dort könnte er auf seinen künftigen Arbeitgeber treffen, der sich bereits am Dienstag mit Leverkusen duelliert (wir berichten im Live-Ticker). Bereits am 28. April wird Kovac mit den Frankfurtern in der Liga beim FC Bayern gastieren.

Indirekt spielen dann die Stars des Rekordmeisters bereits ihrem neuen Coach vor - das dürfte auch für die erfahrenen Recken etwas Besonderes sein. Mit der Entscheidung für Kovac scheinen die Bayern-Spieler zufrieden zu sein. „Ich kann die Entscheidung absolut nachvollziehen“, meinte beispielsweise Joshua Kimmich zu Sport1. „Gerade in dieser Saison finde ich es beachtlich, was Niko Kovac mit Frankfurt geleistet hat, ungeachtet der Niederlage in Leverkusen.“ Er erwähnt lobend die unangenehme Spielweise der Eintracht, die für ihn „die positive Überraschung der Saison“ ist.

Ulreich: „Der Verein hat eine gute Wahl getroffen“

Sven Ulreich, der demnächst für Manuel Neuer wieder ins zweite Glied rücken wird, geht sogar noch einen Schritt weiter. „Der Verein hat eine gute Wahl getroffen.“ Und weiter: „Niko Kovac ist genau der Richtige. Ich denke, er ist ein sehr kommunikativer Typ. Und es ist wichtig, dass man die Dinge klar anspricht und klare Kante zeigt. Dann ist es einfacher, mit solchen Topspielern wie bei uns umzugehen.“

Dass Kovac Probleme bekommen könnte, da er bislang keine Erfahrung mit europäischen Topteams sammeln konnte (er trainierte bisher Red Bull Salzburg II, Kroatiens U21 und die kroatische Nationalmannschaft), glaubt Ulreich nicht. Der Grund dafür: „Wir haben Super-Charaktere in der Mannschaft und auch die älteren Spieler wissen, dass man bei einem Verein wie dem FC Bayern nicht immer spielen kann.“

Kovac: Sein neues Team ist fast siebenmal wertvoller

Dennoch wird es für Niko Kovac mehr als nur ein Quantensprung, das verdeutlicht der Blick auf die Marktwerte der beiden Mannschaften. Der Kader von Eintracht Frankfurt hat einen Gesamtwert von 114,15 Millinen Euro (Rang 11), der des FC Bayern ist mit einem Wert von 779 Millionen Euro fast sieben Mal teurer.

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fw

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