„Hosengate“ ohne Giorgio

Hose geplatzt: Wie viel Peps Anzug wirklich kostet

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Pep Guardiola ist beim Jubel gegen Porto die Hose gerissen.

München - Die gerissene Hose von Pep Guardiola ist ein großes Gesprächsthema in den sozialen Medien. Dabei dürfte man bei dem Preis seines Anzugs erwarten, dass die Naht hält.

Rrratsch! Plötzlich war sie gerissen, die Hose von Pep Guardiola. Der edle Zwirn des Bayern-Trainers war das größte Opfer beim 6:1-Triumph über Porto. Wie immer stilvoll und sehr körperbetont zeigte sich der Coach an der Seitenlinie. Das wurde ihm nun zum Verhängnis. Jubelfaserriss bei Guardiola. Und das, obwohl der Anzug gar nicht mal so günstig war.

Die gute Nachricht: Giorgio Armani ist von seinem Amt als Ausstatter des FC Bayern am Mittwoch nicht zurückgetreten. Wäre aber auch zu dumm gewesen, denn mit dem Riss in der Hose hatte der italienische Designer entgegen zahlreicher Mutmaßungen im Internet überhaupt nichts zu tun. Der edle Zwirn, den Guardiola am Dienstagabend trug, war nicht die offizielle Ausgehkluft des Double-Siegers.

Nach unseren Recherchen ist Peps Anzug nicht, wie von einigen gescherzt, von Armani oder Versace, sondern von der Firma Dsquared², einer Modemarke der kanadischen Designer Catenacci. Genau gehört der Zwirn zur Serie der "Paris Suit", die die kanadischen Zwillinge Dean und Dan Catenacci heuer auf den Markt gebracht haben. Guardiola trägt sie mit Liebe; den Luxus, als Cheftrainer die Kleiderordnung zu missachten, hat er sich schon in Barcelona gegönnt. Als „Freundschaft, die weiter gedeiht“, bezeichnet der modebewusste Spanier seine Beziehung zum Designer-Duo.

Das dürfte Giorgio Armani bisher geärgert haben – aber jetzt? Darf er sich freuen, mit dem „Hosengate“ nichts zu tun zu haben.

lop/mg/has

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