News-Ticker: Wolfgang Schäuble zum neuen Bundestagspräsidenten gewählt  

News-Ticker: Wolfgang Schäuble zum neuen Bundestagspräsidenten gewählt  

Kritik an Katar-Trainingslager

"Bayern legitimieren ein System der modernen Sklaverei"

+
Der FC Bayern bereitet sich in Katar auf die Rückrunde vor.

Doha/Mainz - Dass der FC Bayern seine Zelte für die Rückrunden-Vorbereitung in Katar aufschlägt, stößt auf große Kritik. Ein Gewerkschafter legt dabei noch einen drauf.

Die Kritik am neuerlichen Trainingslager des Deutschen Meisters Bayern München in Katar reißt nicht ab. „Bayern München sollte kein Trainingslager in Katar aufschlagen. Sie legitimieren damit ein System der modernen Sklaverei“, erklärte Kommunikationsdirektor Tim Noonan vom Internationalen Gewerkschaftsbund (IGB) im ZDF mit Blick auf die Missachtung von Menschen- und Arbeiterrechten im Golf-Emirat.

Die Münchner absolvieren derzeit zum wiederholten Mal ihre Rückrunden-Vorbereitung in dem Wüstenstaat. Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte vor der Reise die wie schon in vergangenen Jahren aufgekommenen Vorwürfe wegen der Auswahl des Trainingscamps mit der Einschätzung zurückgewiesen, dass ein Trainingslager „kein politisches Statement“ sei.

Katar steht seit mehreren Jahren wegen seines menschenunwürdigen Kafala-Systems in der internationalen Kritik. Aufgrund zahlreicher Todesfälle ausländischer Arbeiter auf Baustellen für die WM-Endrunde 2022 durch die ausbeuterischen Rahmenbedingungen fordern mehrere Organisationen zum Schutz der Menschenrechte für Katar den Entzug der WM-Gastgeberrolle.

SID

Auch interessant

Meistgelesen

Nach Ancelotti-Trennung: Inter will Vidal im Winter holen
Nach Ancelotti-Trennung: Inter will Vidal im Winter holen
Bayern-II-Trainer vor dem Derby: „1860 gehört nicht in die R
Bayern-II-Trainer vor dem Derby: „1860 gehört nicht in die R
Diese Dinge stanken Heynckes bei seiner CL-Rückkehr
Diese Dinge stanken Heynckes bei seiner CL-Rückkehr
"Eine Möglichkeit hast du immer": Gisdol ohne Angst vor Bayern
"Eine Möglichkeit hast du immer": Gisdol ohne Angst vor Bayern

Kommentare