Hoffenheim als Vorbild

Gladbach-Chef Eberl bläst zur Attacke: „Wir sollten alle versuchen, Bayern zu bekämpfen“

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Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl beim DFB-Pokal-Spiel seines Vereins beim BSC Hastedt.

Der FC Bayern strebt die siebte Meisterschaft in Folge an, kaum jemand zweifelt an dem Erreichen dieses Ziels. Doch die Bundesliga muss sich wehren, meint Gladbach-Chef Max Eberl.

Mönchengladbach / München - Borussia Mönchengladbach gehört nicht zu den erstgenannten Vereinen, wenn es darum geht, wer den FC Bayern in dieser Saison attackieren könnte. Das Ziel der Fohlen ist eher die Qualifikation für den Europapokal, die man zuletzt zweimal in Folge verpasste. Seit 2012 hat der einstiege Abstiegskandidat stets in der oberen Tabellenhäfte eine teils gehörige Rolle im Kampf um die vorderen Plätze mitgespielt. Das liegt vor allem an Sportdirektor Max Eberl.

Im Interview mit Sport1 wird der 44-Jährige auch nach der Leistungsstärke der Nationalmannschaft und der Bundesliga gefragt. „Wenn man sich die Liga ansieht, ist der FC Bayern in den letzten Jahren doch ständig im Halbfinale der Champions League aufgetaucht“, erinnert Eberl, weiß aber auch: „Klar, wir haben den Titel nicht geholt, wir haben als gesamte Liga in der Europa League nicht so gut performt.“ Aus Gladbacher Sicht waren die letzten Jahre aber durchaus erfolgreich: 2012/13 Playoffs zur Champions League und Europa League, 2014/15 Europa League, 2015/16 UEFA Champions League - das kann sich sehen lassen.

Eberl optimistisch für Champions League und Europa League

Max Eberl sieht der neuen Europapokal-Saison, an der Borussia Mönchengladbach nicht teilnimmt, optimistisch entgegen: „Wenn wir jetzt mit Bayern, Schalke und Dortmund in die Champions League gehen, habe ich ein richtig gutes Gefühl, dass wir mit allen Mannschaften die Chance haben weiterzukommen. Wie weit es dann reicht, wird man sehen. Mit Leverkusen, Frankfurt und RB Leipzig in der Europa League haben wir Mannschaften, die erfolgreich sein können.“

Eberl: Kämpfen damit die Meisterschaft im besten Fall nicht an Bayern geht

National aber sollten sich die Bundesligisten das Eröffnungsspiel als Lehrstück für die gesamte Saison heranziehen. Eberl, der 2016/17 lange als neuer Sportchef beim FC Bayern gehandelt worden war: „Wir sollten alle, so wie Hoffenheim im ersten Spiel, versuchen, Bayern zu bekämpfen und es äußerst schwer zu machen. Dass die deutsche Meisterschaft im besten Fall nicht an Bayern geht, oder wenn dann, erst sehr spät in der Saison.“

Von den letzten acht Duellen gegen den FC Bayern konnte Borussia Mönchengladbach drei gewinnen, verlor davon ebenfalls nur drei. Damit gehören die Fohlen zu den Teams, gegen die sich die Roten national zuletzt am schwersten taten.

Wie sich Gladbach gegen Schalke schlägt, können Sie live im TV und im Live-Stream verfolgen. Die Details dazu haben wir auchtz.de* zusammengefasst.

fw

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