Besondere Ehre

Der „Glücksfall für den FC Bayern“ erhält das Bundesverdienstkreuz 

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Karl Hopfner, Horst Seehofer, Uli Hoeneß, Dieter Reiter und Karl-Heinz Rummenigge.

Das Bundestverdienstkreuz ist die einzige allgemeine Verdienstauszeichnung Deutschlands und wird für besondere Leistungen verliehen. Diese Ehre wird nun einem ehemaligen FCB-Verantwortlichen teil. 

München - Für politische, wirtschaftliche, kulturelle geistige und ehrenamtliche Verdienste wird der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland vergeben. Diese Auszeichnung darf sich nun Karl Hopfner ans Rever heften. Von 1983 bis 2016 war Hopfner beim FC Bayern engagiert, von 2014 bis 2016 war der jetzt 65-Jährige sogar Präsident. 

„Karl Hopfner engagierte sich über Jahrzehnte hinweg in vielfältigster Weise und mit großem persönlichen Einsatz für die Belange des deutschen und internationalen Fußballs und damit auch für das Gemeinwohl“, geht es aus der Pressemitteilung des Vereins hervor. 

Pressenmitteilung des FC Bayern im Wortlaut:

Große Ehre für Karl Hopfner: Der 65-jährige Ex-Präsident und ehemalige stellvertretende Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München bekam am heutigen Dienstagabend in München von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. In der Erklärung hieß es u.a.: „Karl Hopfner engagierte sich über Jahrzehnte hinweg in vielfältigster Weise und mit großem persönlichen Einsatz für die Belange des deutschen und internationalen Fußballs und damit auch für das Gemeinwohl.“

Karl Hopfner darf man getrost als Glücksfall für den FC Bayern bezeichnen. Als Geschäftsführer fing der gelernte Betriebswirt 1983 an der Säbener Straße an, wurde nach der Umstrukturierung in die AG 2002 Vorstandsmitglied und 2009 stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Nach seinem Rückzug aus dem Vorstand 2012 wurde er zum Vizepräsidenten des FC Bayern München eV gewählt und gehörte dem Aufsichtsrat der AG an. Als Präsident Uli Hoeneß zwischenzeitlich sein Amt nicht ausüben konnte, war es für Karl Hopfner Ehrensache, dass er sich von 2014 bis 2016 zur Verfügung stellte und sowohl das Amt des Präsidenten als auch das des Vorsitzenden des Aufsichtsrates ausübte. Noch heute ist er Vorstand des FC Bayern Hilfe eV, der mit großem Engagement unschuldig in Not geratene Personen unterstützt.

Ob als Geschäftsführer oder als Vorstand mit den Bereichen Finanzen und Controlling, Ticket- und Mitgliederservice, Organisation, Interne Dienste, Recht, Personal und die gesellschaftliche Vertretung in den Beteiligungen der FC Bayern München AG, ob als Mitglied des DFL-Ligaverbandes, des DFB-Vorstandes oder als erster Vize-Vorstand der UEFA-Klubkommission – Karl Hopfner hat stets seine Arbeit in den Vordergrund gestellt, nie sich selbst.

Großen Anteil hatte Hopfner auch am Bau der Allianz Arena in Fröttmaning, die in den Jahren 2002 bis 2005 errichtet wurde und heute als eines der modernsten und schönsten Stadien der Welt gilt. Trotz der Kosten in Höhe von 340 Millionen Euro befindet sich die Allianz Arena mittlerweile komplett im Besitz des FC Bayern. Auch zeichnete der heute 65-jährige Hobby-Golfer als einer der treibenden Kräfte bei der Realisierung des neuen Nachwuchsleistungszentrums an der Ingolstädter Straße verantwortlich.

Karl Hopfner war in seinen 33 Jahren beim FC Bayern an über 40 nationalen und internationalen Titeln beteiligt war. Darunter 2001 und 2013 der Gewinn der UEFA Champions League und des FIFA Weltpokals, des europäischen Supercups 2013, des UEFA-Pokals 1996 sowie 12 Deutsche Meisterschaften und 19 DFB-Pokalsiege.

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