Görtler mit starker Leistung gegen Ex-Klub

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Lukas Görtler bereitete beide Treffer der kleinen Bayern gegen seinen Ex-Klub Bamberg vor.

FC Bayern München II - Der Mann des Spiels hatte kein Tor erzielt. Vielmehr hatte er mindestens sechs gute Torgelegenheiten ausgelassen, „drei davon in fünf Minuten“, wie er selbst einräumte.

Dass sich Bayern-Angreifer Lukas Görtler diese Auszeichnung dennoch redlich verdient hatte, lag zum einen daran, dass er beide Treffer vorbereite. Zum anderen aber auch an seinem unverdrossenen Bemühen, den Bann doch noch zu brechen. Symptomatisch für die Partie des 20-Jährigen, der erst im Sommer aus Bamberg gekommen war, stand jene Szene in der 77. Minute, als er nur noch Gäste-Schlussmann Mario Aller vor sich hatte. Der unbedingte Wille, jetzt endlich dieses verfluchte Tor zu erzielen, war unverkennbar: Görtler legte den Ball an Aller vorbei, dieser stellte sich in den Weg, es kam zu einer Kollision. Ein klarer Strafstoß? Weit gefehlt. Schiedsrichter Bloch zückte zwar die einzige Gelbe Karte der Partie, hielt sie jedoch Görtler unter die Nase. Am Ende konnte er selbst darüber schmunzeln. War doch alles gut ausgegangen.

Dabei hatte es am Freitagabend denkbar schlecht begonnen. Die Gäste präsentierten sich hellwach und gingen schon nach 13 Minuten in Führung. Schnell aber sollten sich die Platzherren fangen. Nach fünf verpassten Chancen entschied sich Görtler, den Ball bei der sechsten Möglichkeit mal lieber auf seinen treffsicheren Sturmpartner Gerrit Wegkamp abzulegen. Dieser fackelte nicht lange und zimmerte das Spielgerät humorlos zum 1:1 unter die Latte (32.) - sein siebter Saisontreffer. Später bediente Görtler noch Bastian Fischer maßgerecht zum Siegtreffer (68.).

Rundum zufrieden aber konnte er trotz des dritten Siegs in Serie nicht sein. War ihm doch neben einem eigenen Tor ebenso verwehrt geblieben, seinen auf der Gegenseite aufgelaufenen Bruder Nicolas „mal zu rasieren“, wie er ihm vorab angekündigt hatte. Trainer Erik ten Hag indes bemängelte die ausbaufähige „Defensivleistung, die am Ende die Liga entscheidet“, zudem „müssen wir an unserer Chancenverwertung arbeiten.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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