Yaya Toure zittert vor Guardiola-Ankunft

Berater ätzt gegen Pep: Fieser Opa-Vergleich

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Yaya Toure fürchtet ein Engagement von Pep Guardiola bei Manchester City.

Manchester - Fiese Attacken gegen Pep Guardiola kennt man eigentlich nur von Zlatan Ibrahimovic oder dessen Berater Mino Raiola. Jetzt hat auch ein gewisser Dimitri Seluk die verbale Keule ausgepackt.

Einst arbeiteten Pep Guardiola und Yaya Toure erfolgreich beim FC Barcelona zusammen. Doch eine eventuelle Wiedervereinigung auf dem Trainingslatz scheint der Ivorer unbedingt vermeiden zu wollen. Toure, seit 2010 bei Pep Guardiolas wahrscheinlich nächster Trainerstation Manchester City unter Vertrag, zittert offenbar schon vor der Bekanntgabe des Wechsels seines ehemaligen Trainers auf die Insel. Das jedenfalls lassen die Äußerungen von Toures Berater Dimitri Seluk vermuten. "Ich weiß zwar nicht, was Guardiola plant, aber nach dem, was in Barcelona passiert ist, haben wir natürlich Sorge, dass Yaya wieder nur auf der Bank sitzt. Weder er noch ich wollen das", erklärte Seluk im "Sunday Mirror".

Was war in Barcelona passiert? Toure spielte dort zwischen 2007 und 2010, ab 2008 für zwei Jahre unter Pep Guardiola. In der ersten gemeinsamen Saison räumte der Klub alles ab, was es im internationalen Fußball zu gewinnen gab, doch bereits da wurde der heute 32-Jährige immer häufiger vom aufstrebenden Sergio Busquets auf die Bank verdrängt. Ein Jahr später spitzte sich Toures Situation noch weiter zu, so dass er 2010 zu Manchester City flüchtete.

Einen Abschied deutet Berater Seluk auch dieses Mal an. Und zwar, noch bevor es wieder zu einer Zusammenarbeit kommen könnte. "Es gibt immer wieder Anfragen, den Klub zu verlassen. Yaya liebt den Klub, die Fans und die Leute in Manchester, wenn jedoch Pep kommt, wird er viele Spanier mitbringen und versuchen, aus City das neue Barcelona zu machen."

Dimitri Seluk.

Ein kesser Vorwurf, dem sich Guardiola zeitweise auf Grund seiner Transferpolitik auch in München ausgesetzt sah. Doch Seluk setzt noch einen drauf: Offenbar hält der gute Mann nicht besonders viel von den Trainerqualitäten des Katalanen. "Pep ist ein großer Trainer. Er hat Titel mit Barcelona und Bayern München gewonnen", verteilt Seluk zunächst zwar noch ein Kompliment - aber dann: "Doch in Wahrheit könnte selbst mein Großvater Titel mit Bayern oder Barca holen." Harte Worte, die Seluk noch mit einem persönlichen Wunsch garniert: "Ich würde gerne sehen, dass Pep einen Mittelfeld-Klub übernimmt und sie zu Champions macht." Solche Attacken in Richtung Guardiola war man in der Vergangenheit eigentlich eher von Zlatan Ibrahimovic und dessen Berater Mino Raiola gewöhnt. Jetzt reiht sich Seluk ganz geschmeidig in die Liste der Lästermäuler ein.

Immerhin ist Guardiola nicht der einzige, der sein Fett wegbekommt. Auch der aktuelle Barca-Coach Luis Enrique kann in Seluks Augen offenbar so gut wie nichts: "Schauen wir auf Luis Enrique: Letzte Saison hat er die Champions League mit Barcelona gewonnen. Ich will nicht sagen, dass er ein schlechter Coach ist, aber was hat er denn mit dem AS Rom erreicht? Nichts!"

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