30 Minuten lang!

Schonungslose Guardiola-Standpauke

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Übte auch Selbstkritik nach dem Rückspiel-Debakel gegen Wolfsburg: Pep Guardiola

München - Die Bayern-Niederlage gegen Wolfsburg war historisch. Jetzt beginnt Bayern mit der Aufarbeitung: Mit einer Standpauke und jeder Menge Selbstkritik. Viel Zeit bleibt nicht.

Bevor die Bayern-Stars zum Geheimtraining auf den Platz durften, wurden sie zuerst zur Standpauke zitiert. 30 Minuten dauerte die schonungslose Aufarbeitung des historischen Debakels gegen Wolfsburg. Doch der Trainer Pep Guardiola nahm sich nach Berichten der Bild auch selbst nicht von der Kritik aus: "Wir waren alle schlecht - ohne Ausnahme."

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Auf bequemen Ledersessel sitzend bekamen die Spieler ihre Fehler gegen Wolfsburg vorgeführt. Auf einer großen Leinwand flimmerten die Szenen des Spiels, vier Gegentore mussten sie mit ansehen - so viel wie in den siebzehn Bundesliga-Partien zuvor. Und noch nie in ihrer Bundesliga-Historie sind die Bayern mit einer so hohen Pflichtspiel-Niederlage ins Jahr gestartet.  

Das Schreckensgespenst Di Matteo kehrt zurück

Bei der Video-Analyse wurde klar: besonders das Gegenpressing muss Pep Guardiola verbessern. Zu oft konnte sich Wolfsburg befreien - und fiel dann über die entblößte Bayern-Deckung her. Doch die Zeit ist kurz bis zum nächsten Spiel - zu kurz? Denn bereits am Dienstag empfangen die Bayern in der Allianz-Arena den FC Schalke. Und Trainer Roberto di Matteo wird sich ebenfalls die Szenen des Wochenendes über den Bildschirm flimmern lassen.

Ausgerechnet Di Matteo, der 2012 das "Finale dahoam" mit dem FC Chelsea zu einem Schock-Erlebnis werden ließ. Damit der Italiener nicht wieder ein Coup in der Allianz-Arena gelingt, fordert Pep Guardiola: "Fokussiert euch jetzt nur noch auf Schalke." Das Wolfsburg-Spiel soll so schnell wie möglich aus den Beinen und Köpfen der Bayern verschwinden.

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