Bei Vortrag in Barcelona

Guardiola verrät Psycho-Tricks im Umgang mit FCB-Stars

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Seine Meinung ist nicht nur beim FC Bayern gefragt: Erfolgstrainer Pep Guardiola referiert in der Heimat über Führungsstärke und den Teamgedanken.

Barcelona - Pep Guardiola weiß, wie ein Trainer mit Stars umgehen sollte. Das beweist der Katalane beim FC Bayern genauso wie einst beim FC Barcelona. Nun verrät er seine Erfolgs-Taktik.

Kaum ein Trainer hat in seinen ersten acht Jahren wohl mit so vielen Stars zusammengearbeitet wie Pep Guardiola. Dementsprechend hat es der Katalane im Umgang mit seinen Schützlingen auch nicht immer leicht. „Als Trainer muss man Spieler auf die Bank setzen und die ärgern sich dann, weil sie das Gefühl haben, dass ich sie nicht brauche. Sie verstehen nicht, dass eine bestimmte Taktik der Grund für meine Entscheidung ist“, erklärte der Erfolgscoach in einem Vortrag zum Thema „Leidenschaft, Führung und Teamgefüge“ in Barcelona anlässlich des 50. Geburtstags einer Organisation, die sich lernbehinderten Kindern verschrieben hat.

Sein Tipp gegen den Spielerfrust: Reden – und zwar miteinander. „Ich hatte einen außergewöhnlichen Spieler im Kader, der in einer Krise steckte. Also bin ich mit ihm einen Kaffee trinken gegangen. Dabei haben wir kein Wort über Fußball verloren, sondern nur über das Leben gesprochen“, veranschaulicht Guardiola ein Beispiel. Und siehe da: „Im nächsten Spiel hat er dann zwei Tore geschossen. Er hat sich besser gefühlt, weil er wusste, dass ich auf ihn baue.“

Dieses Gefühl benötigen auch die größten Stars – das hat Guardiola längst verinnerlicht. „Als Trainer muss man wissen, was jeder Spieler braucht, jeder individuelle Charakter. Das macht einen guten Trainer aus. Natürlich spielen auch andere Faktoren eine Rolle, aber als Trainer hat man die Möglichkeit, aus jedem Spieler das Beste herauszuholen“, betont der 44-Jährige.

Guardiola: Titel verschaffen ihm Zufriedenheit

Genau das gelang ihm beim FC Barcelona. Und das funktioniert auch beim FC Bayern hervorragend. Der beste Beweis sind die 19 wichtigen Titel, die Guardiola bereits eingesammelt hat. „Ich fühle eine große Zufriedenheit, wenn ich mit meinen Mannschaften Titel gewinne. Aber nach jedem Triumph werden die Ziele höher geschraubt – daran muss man sich gewöhnen“, warnt der Welt-Trainer des Jahres 2011 angesichts seiner eigenen Erfahrungen.

Dabei nimmt er sich selbst nicht so wichtig: „Ich habe als Trainer nie das Gefühl gehabt, dass meine Mannschaft einen Titel nur wegen mir gewonnen hat. Bei dem Erfolg habe ich nur geholfen, nicht mehr. Ich bin nicht mehr wert als jeder andere.“ Für ihn sei es einfach „Glück, einen großen Verein mit so talentierten Spielern trainieren zu dürfen.“ Dieses Privileg hat sich Guardiola in Rekordgeschwindigkeit verdient.

mgi

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