"Uli hat sich integriert"

Netzer nach Besuch: So geht es Hoeneß im Gefängnis

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Uli Hoeneß.

München - Es sind Sätze, die jeden Hoeneß-Fan beruhigen dürften. Ausgesprochen von Günter Netzer, der seinen Freund und Fußball-Wegbegleiter vor kurzer Zeit gemeinsam mit FCB-Ex-Trainer Ottmar Hitzfeld im Gefängnis in Landsberg besuchte.

In der Schweizer Zeitung Blick erklärte Netzer nun, in welcher Verfassung er den ehemaligen Präsidenten des FC Bayern vorfand.

„Ich habe einen Uli Hoeneß getroffen, der erstaunlich gefestigt ist. Er hat eine gute Einstellung zu seiner Situation gefunden. Aber ich glaube, es ist erleichternd für ihn, dass die Menschen in diesem Gefängnis den Uli Hoeneß nicht persönlich gekannt haben. Die dachten, da kommt der liebe Gott persönlich, der hier gerade einzieht. Und Hoeneß hat sich ganz normal benommen, hat sich integriert.“

Laut Netzer präsentiert sich der 62-Jährige nicht allürenhaft, was den Alltag erträglich macht. „Er ist der Mensch geblieben, der für alle immer wieder ein gutes Wort hat. Sowohl für die Mitgefangenen wie auch für Wärter“, so Netzer. „Die lernen einen völlig normalen Menschen kennen. Sie sind völlig überrascht. Und das, glaube ich, ist eine gute Erfahrung für die Mithäftlinge.“

Für den ehemaligen Mönchengladbach- und Real-Star ist klar, dass Hoeneß immer sein Freund bleiben wird. Die Unterstützung sei ihm auch nach der Haftzeit sicher.

tz

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