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"Gut, dass man alle 3 Tage spielt"

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Auch Philipp Lahm (r.) sah gegen Werder (hier Claudio Pizarro) ganz schön alt aus.
Auch Philipp Lahm (r.) sah gegen Werder (hier Claudio Pizarro) ganz schön alt aus. © dpa

Zwei Tage danach sieht die Welt schon wieder ganz anders aus… Philipp Lahm hat das schmerzliche 2:5-Debakel am Samstag gegen Werder Bremen bereits wieder verdaut.

Zwar trug der Nationalspieler am Montag einen schwarzen Pullover, doch der sei kein Zeichen von Trauer. Schließlich habe er darunter ein weißes Hemd angezogen. Bei dieser Aussage hat Lahm sein Lächeln schon wiedergefunden – trotz Fünferpack.

„Es ist schön, dass man im Fußball alle drei bis vier Tage spielt“, erklärt Lahm. „Dadurch hat man die Möglichkeit, etwas schnell wieder geradezurücken.“

Er blickt positiv in die nahe Zukunft, nämlich das DFB-Pokal-Spiel gegen den 1. FC Nürnberg (Mittwoch, 20.30 Uhr, Allianz Arena) und den Liga-Alltag gegen Hannover 96 (Samtag, 15.30 Uhr). Seine Kampfansage: „Wenn wir unsere Leistung bringen, gewinnen wir beide Spiele klar. Es liegt an uns.“

Zwei klare Siege: Das sollen die Grundsteine dafür sein, dass der FC Bayern am Saison-Ende in der Tabelle wieder ganz oben steht und zum Pokal-Finale nach Berlin fahren darf.

Auch Neuzugang Massimo Oddo, der gegen Bremen nach der Pause für Christian Lell eingewechselt wurde, hat die Niederlage ganz gut verdaut. Aus Italien hätte er zwar ein paar Anrufe bekommen, aber da steht er drüber. In Italien habe er schon ähnlich hoch verloren. „Das passiert schon mal“, lautet der lapidare Kommentar des 32-Jährigen.

Er kann damit umgehen – 170 Spielen in der Serie A sei dank. „Nach so einer Niederlage sehe ich mir das Spiel vor dem inneren Auge noch einmal an und überlege mir, wo die Fehler lagen.“ Und wenn das innere Auge nichts hergibt, hilft mit Sicherheit Jürgen Klinsmanns Analyse, die später am Tag anstand.…

tk

Quelle: tz

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