Gastspiel in Rom

5:0 zur Pause! Bayern auf Rekordkurs

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Arjen Robben lässt sich feiern.

Rom - Bayern München darf auf einen Rekordsieg in der Champions League hoffen. Nach einer Machtdemonstration führen die Münchner zur Pause beim italienischen Vizemeister AS Rom mit 5:0.

Arjen Robben (9./30.), Mario Götze (23.), Robert Lewandowski (25.) und Thomas Müller (36. /Handelfmeter) trafen für die Gäste, die bereits ihre ersten beiden Spiele in der Gruppe E gewonnen hatten.

„Für uns als Fußball-Mannschaft ist das Treffen mit dem Papst eine große Ehre. Aber am wichtigsten für uns ist es, ein gutes Spiel abzuliefern, da liegt unser Fokus drauf. Wir sind beruflich hier und nicht als Reisegruppe“, hatte Weltmeister Müller angesichts der Privataudienz am Mittwoch im Vatikan bei Papst Franziskus vor der Partie im Olympiastadion erklärt.

Den Beweis trat der deutsche Rekordmeister von Beginn an eindrucksvoll an. Robben traf in für ihn typischer Manier sehenswert ins lange Eck, nachdem ihm Gegenspieler Ashley Cole sehr viel Platz gelassen hatte. Nach der schnellen Führung wirkten die Gäste für einen kurzen Moment unkonzentriert, doch Nationaltorhüter Manuel Neuer verhinderte gegen Gervinho den Ausgleich (10.).

In der Folge übernahmen die Münchner aber das Kommando und spielten mit dem überforderten Gegner Katz und Maus. Xabi Alonso kurbelte im Mittelfeld einen Angriff nach dem anderen an, Robben, Götze, Müller und Lewandowski wirbelten vorne die überforderte Römer Abwehr immer wieder durcheinander.

Nachdem Lewandowski noch an AS-Torhüter Morgan De Sanctis (14.) gescheitert war, traf Götze nach schönem Hackentrick von Müller zum 2:0. Danach war die Gegenwehr der hoffnungslos unterlegenen Gastgeber gebrochen. Von Francesco Totti (38), ältester Torschütze in der Geschichte der Königsklasse, war überhaupt nichts zu sehen. Dafür zauberten die Bayern und trafen nach Belieben.

Trainer Pep Guadiola bot Mehdi Benatia an seiner alten Wirkungsstätte von Beginn an rechts in der Dreierkette auf. Der marokkanische Nationalspieler wurde nach seinem Wechsel im Sommer bei jeder Ballberührung gnadenlos ausgepfiffen, zeigte sich davon aber unbeeindruckt.

SID

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