Hamburger hadern nach Pleite

"Dusel-Tor" und "typisch Bayern" - HSV frustriert

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Bruno Labbadia.

Hamburg - „Zum Kotzen“, „ärgerlich“, „typische Bayern-Tore“: Nach dem 1:2 (0:1) zum Rückrundenauftakt gegen den FC Bayern waren Trainer Bruno Labbadia vom Hamburger SV und seine Spieler völlig angefressen.

„Es ist zum Kotzen für uns, weil wir heute so billige Tore kassiert haben“, sagte Labbadia nach der Niederlage: „Das ist einfach ärgerlich für uns. Für das ordentliche Spiel können wir uns leider nichts kaufen. Wir haben sehr mutig nach vorne verteidigt und Bayern München früh attackiert. Die Mannschaft hat das klasse umgesetzt. Es bleibt die Verärgerung, dass wir zwei Dreckstore kassiert haben.“

Die Hanseaten belohnten sich für eine ordentliche Vorstellung gegen den Rekordmeister nicht und haderten hinterher mit der verpassten Chance auf einen möglichen Punkt.

„Wir können heute nicht zufrieden sein, weil wir verloren haben“, sagte Labbadia und ergänzte: "Das 2:1 war ein Dusel-Tor für die Bayern.“. Und Torwart Rene Adler meinte: „Niederlagen kotzen mich generell an. Das ist auch gegen die Bayern nicht anders. `

Mittelfeldspieler Lewis Holtby ärgerte sich über die Entstehung der beiden Gegentreffer durch Robert Lewandowski. `Das waren typische Bayern-Tore“, sagte Holtby. Lewandowski hatte zunächst per Foulelfmeter getroffen (37.) und in der zweiten Hälfte den Siegtreffer nachgelegt (61.). Für den zwischenzeitlichen Ausgleich sorgte Aaron Hunt (53.).

„Wir haben 90 Minuten gefightet, mutig gespielt - uns aber nicht belohnt“, sagte Holtby: „Das nervt einfach, das ist bitter.“

Mühsamer Sieg gegen den HSV: Die Bayern in der tz-Einzelkritik

sid

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