Champions-League-Triumph über PSG

FC Bayern: Flicks Kabinen-Ansprache enthüllt - Mit diesen Worten trieb er seine Elf zum Sieg

Flick führte den FC Bayern zum Sieg in der Champions League.
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Flick führte den FC Bayern zum Sieg in der Champions League.

Nach sieben langen Jahren hat der FC Bayern wieder die Champions League gewonnen. Trainer Hansi Flick wählte vor dem Finale in der Kabine emotionale Worte.

  • Der FC Bayern München hat die Champions League gewonnen.
  • Nach dem Triumph über Paris Saint-Germain kannte der Jubel keine Grenzen.
  • Leon Goretzkas Party-Nacht begann dabei fast etwas kriminell.
  • Hansi Flick hatte mit seiner Kabinen-Ansprache großen Anteil am Erfolg.

Update vom 26. August: Hansi Flick führte den FC Bayern zum zweiten Triple der Vereinsgeschichte. Wer hätte das bei seinem Amtsantritt im November* und nach der Demission von Ex-Coach Niko Kovac für möglich gehalten? Flick! Der frühere Assistent von Bundestrainer Jogi Löw*, mit dem er 2014 Weltmeister wurde, impfte seinen Spielern den Glauben auf den ganz großen Wurf ein. Im Winter-Trainingslager in Doha zeigte Flick seinen Spielern in einer Powerpoint-Präsentation die drei Pokale und darunter die restlichen Spiele im Wettbewerb. Was der 55-Jährige damals noch nicht ahnen konnte, in der Champions League waren es aufgrund der Corona-Pandemie zwei Partien weniger.

Flick: „Champions gehen ihren Weg bis zum Ende“

Vor dem Finale in der Champions League gegen PSG forderte Hansi Flick von seinen Spielern auch den letzten Schritt Richtung Triple zu gehen, berichtet die Sport Bild. „Champions gehen ihren Weg bis zum Ende“, sagte Flick in der Kabine. Die Spieler hörten auf ihren Trainer und verließen den Rasen in Lissabon als echte Champions. Doch einen großen Trainer macht nicht nur sein Umgang mit der Mannschaft aus, sondern auch sein taktisches Verständnis. Flick gab seiner Elf einen klaren Matchplan mit auf den Weg: „Wir müssen kompakter und enger stehen, brauchen mehr Intensität, von Beginn an Druck auf den Gegner.“

Vor und nach dem Spiel demonstrierte Flick sein Erfolgsgeheimnis auch außerhalb der Kabine. Beim Abschlusstraining am Tag vor dem Finale versammelte er seine Anführer Neuer, Alaba, Kimmich, Thiago, Müller und Lewandowski um sich und gab die Marschroute vor: „Wir ziehen unser Spiel durch und gehen den letzten Schritt.“ Nach dem Spiel saßen Alaba, Kimmich und Gnabry im dunklen Estadio da Luz am Mittelkreis und feierten mit einer Trommel*, Flick gesellte sich mit einer Flasche Bier in der Hand dazu und plauderte mit seinen Spielern über das gemeinsam Erreichte.

Leon Goretzka: „Sagt es nicht meinen Eltern ...“ - Krimineller Beginn der Bayern-Sause?

Update vom 24. August, 14.22 Uhr: Die Bayern haben es krachen lassen! Und das auch völlig zurecht. Der Triple-Sieger feierte seinen Champions-League-Triumph ausgelassen, Robert Lewandowski nahm seinen neuen besten Freund sogar mit ins Bett*. Manuel Neuer sicherte sich zuvor bereits einen Teil eines Tornetzes aus dem Estadio da Luz.

Und damit war er nicht alleine. Hat er Teamkollege Leon Goretzka da zum Diebstahl verführt? Der Mittelfeldspieler der Bayern sicherte sich ebenfalls ein ganz besonderes Souvenir und nahm ein Stück Tornetz mit nach Hause. Dazu schrieb er auf Instagram: „Don‘t tell my parents or the UEFA“ - „Sagt es nicht meinen Eltern oder der UEFA“. Beide werden es ihm wohl verzeihen.

Für Erheiterung sorgt währenddessen auch ein Video, das die Bayern-Stars plötzlich als Kinder zeigt*. Ebenfalls kurios: Tausende Fans ließen sich von einem falschen Stream beim CL-Finale in die Irre führen*.

FC Bayern München - Paris Saint-Germain: Fans plötzlich im Stadion?

Update vom 23. August, 22.05 Uhr: Seit die großen europäischen Fußballligen Mitte März ihren Spielbetrieb unterbrechen oder abbrechen mussten, ist das Bild von leeren Fußballstadien fast schon normal geworden. Die Geisterspiele sorgten für viel Kritik bei den Fans, da diese dem Spiel auch die Emotionalität und Stimmung rauben würden. Während des Champions-League-Endspiels ist die Stimmung jedoch sehr angeheizt, weshalb die Fernsehzuschauer akustische Akzente von außen bemerkten. Doch woher kamen die Anfeuerungen und Gesänge?

FC Bayern im Finale: Darum sind heute heute Fans zu hören - trotz Geisterspiel

Wie Sky-Kommentator Wolff-Christoph Fuss verriet, wurden pro Verein 35 Plätze im Stadion zur Verfügung gestellt. So können Vereins-Verantwortliche, Staff und andere VIPs der Vereine das Endspiel in Lissabon live verfolgen. Doch es ist nun mal ein Finale, weshalb auch von den exklusiven Sitzplätzen ordentlich Stimmung gemacht wird.

Auch die Ersatzspieler der Teams, die sich über die Tribüne hinter der Trainerbank befinden, machen heute Dampf und pushen ihr Team lauthals. So kam es bei den PSG-Fans bereits zu Wechselgesängen, die Fans der Münchner sangen, „FC Bayern, schieß ein Tor“. Im leeren Stadion machen sich die ansonsten recht leisen Nebendarsteller heute also als Aushilfs-Fankurve bemerkbar und feuern ihr Team an.

FC Bayern gegen Paris: Superstar Mbappé zeigt sich vor dem Endspiel selbstbewusst

Update vom 23. August, 18.30 Uhr: Für Neymar und Kylian Mbappe ist der Gewinn der Champions League gegen den FC Bayern das große Ziel. Beide Superstars wurden im Jahr 2017 für Rekordablösen verpflichtet, mit dem Auftrag die Königsklasse zu gewinnen. Für die beiden Ballkünstler könnte das „Projekt PSG“, das von dem Emirat Katar finanziert wird, mit dem Champions-League-Titel abgeschlossen sein.

Mbappe zeigte sich vor dem Finale gegen die Bayern selbstbewusst: „Sie haben eine große Mannschaft, große Spieler, einen großen Trainer. Es ist ein Finale und im Finale spielt man gegen das beste Team. Wenn man der Beste sein will, muss man den Besten besiegen. Wir sind bereit!“

Mbappe wurde in der Vergangenheit oft mit Real Madrid und dessen Trainer Zinedine Zidane in Verbindung gebracht, selbiges gilt für Neymar in Bezug auf Barcelona, bei den Katalanen könnte er möglicherweise in die Fußstapfen von Lionel Messi treten. Noch viel wichtiger ist für Neymar aber der Titel des Weltfußballers und diesen kann er wohl nur mit einem Erfolg gegen die Bayern holen. Der Champions-League-Sieger wird in diesem Jahr höchstwahrscheinlich auch den Weltfußballer stellen, zumal die Europameisterschaft verschoben werden musste. In Neymars Heimatland Brasilien ist die Wahl zum Weltfußballer sehr prestigeträchtig, nur mit dieser Auszeichnung kann sich der 28-Jährige in eine Reihe mit Ronaldo, Ronaldinho & Co. stellen.

FC Bayern: Zwei Topstürmer stehen im Champions-League-Finale im Fokus

Update vom 23. August, 15.10 Uhr: Heute Abend stehen vor allem Robert Lewandowski und Neymar im Mittelpunkt. Auf die beiden Stürmer wird es ankommen, wenn ihre Teams den Titel holen wollen.

Doch wer ist besser? Für Stürmer-Legende Ronaldo ist Lewandowksi ein „Klassestürmer“, wie der heute 43-Jährige bei einer Live-Schaltung aus Ibiza dem kicker verrät.

Landsmann Neymar fehle derweil beim CL-Finalturnier „bislang die Ruhe vor dem Tor“, so Ronaldo: „Doch mit etwas Glück ändert sich das nun im Endspiel.“ Mit dem CL-Titel im Gepäck wäre Neymar auch der Favorit auf die Wahl des Weltfußballers, wie Ronaldo verrät: „Dieser Titel des Champions-League-Siegers ist sehr wichtig, um Weltfußballer zu werden.“

Wir sind gespannt, wer sich heute Abend im großen Cl-Finale in die Torschützenliste einträgt. Die Stimmen der Bayern-Spieler nach Abpfiff lesen Sie hier.

FC Bayern: Triple-Helden von 2013 veröffentliche Gänsehaut-Video vor dem Finale

Update vom 23. August, 14.53 Uhr: Der FC Bayern kann heute wieder Geschichte schreiben und zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte das Triple holen. Dass es auch dazu kommt, dafür wollten auch die Wembley-Helden von 2013 sorgen.

Bastian Schweinstiger, Arjen Robben und Co. haben mit einer emotionalen Video-Botschaft vermutlich für Gänsehaut bei den aktuellen FCB-Stars* gesorgt. Eine Legende macht Robert Lewandowski sogar ein unmoralischen Angebot.

Champions-League-Finale: Darum drückt Rangnick dem FC Bayern NICHT die Daumen

Update vom 23. August, 12:22 Uhr: In wenigen Stunden ist es soweit, dann wir das Finale der Champions League angepfiffen. Der FC Bayern steht dabei dem französischen Top-Klub Paris Saint-Germain gegenüber.

Auch, wenn die Bayern in Deutschland nicht der beliebteste Klub sind, geht man davon aus, dass ganz Deutschland dem Flick-Team die Daumen drückt. Das CL-Finale quasi als EM-Ersatz.

Doch mit dieser Annahme liegt man offenbar doch falsch. Denn nicht alle Drücken dem FC Bayern am Sonntagabend die Daumen. Dabei hätte man es von Ralf Rangnick eigentlich erwartet, immerhin war er im Winter ein heißer Nachfolge-Kandidat für Niko Kovac! Aber scheinbar ist es mit der Bayern-Liebe nicht besonders weit her.

„Ich hätte mir, ehrlich gesagt, gerne RB Leipzig im Finale gewünscht“, so der Ex-Bundesliga-Coach im Aktuellen Sportstudio am Samstagabend: „Aber wenn RB Leipzig schon nicht im Finale ist, dann sehr gerne zwei meiner ehemaligen Spieler und einer meiner langjährigen Wegbegleiter mit Zsolt Löw“. Rangnick spielt mit der Aussage unter anderem auf seinen ehemaligen Spieler Julian Draxler an, den er bei Schalke 04 in der Saison 2010/11 trainierte.

Dennoch hat Rangnick auch Lob für das Team von Hansi Flick und zeigt sich dabei vor allem von der Leistung gegen den FC Barcelona angetan. „Ich habe die Bayern auf so einem hohen taktischen Niveau noch nie gesehen“, so der 62-Jährige: „Das war eine Lehrstunde in allen Bereichen. Aus meiner Sicht sind sie auch konditionell auf einem hohen Niveau und topfit.“

Champions-League-Finale: Meldung von französischer Zeitung könnte FC Bayern nicht gefallen

Update vom 22. August, 21:20 Uhr: In weniger als 24 Stunden steigt das Finale der Champions League. Der FC Bayern hatte zuletzt mit Abwehr-Sorgen zu kämpfen. FCB-Coach Hansi Flick muss vor dem Endspiel gegen PSG um Innenverteidiger Jerome Boateng bangen, der im Halbfinale gegen Lyon zur Halbzeit ausgewechselt werden musste. Flick will das Abschlusstraining abwarten und dann eine Entscheidung fällen. Als Ersatz stünden Niklas Süle oder der frisch genesene Benjamin Pavard parat. Lucas Hernandez spielt dagegen keine Rolle, Flick sieht den Weltmeister als linken Innenverteidiger oder Linksverteidiger.

Update vom 22. August, 09.54 Uhr: PSG-Coach Thomas Tuchel hat bei seiner Aufstellung die Qual der Wahl. Der deutsche Übungsleiter hat im Königsklassen-Finale gegen die Bayern wieder einige Optionen mehr als noch im Vorschlussrunden-Match. Während Torwart Keylor Navas im Halbfinale gegen RB Leipzig noch fehlte, steht er gegen die Münchner wieder im Kader. Das meldet die französische Zeitung L‘Equipe. Zudem kehren die ebenfalls zuletzt angeschlagenen Marco Verratti und Idrissa Gueye zurück. Die Meldung dürfte dem FC Bayern nicht gefallen. Andererseits möchte man natürlich auch nicht durch Ausfälle beim Gegner irgendwelche Vorteile haben - die Besten sollen sich messen.

Update vom 21. August, 16.55 Uhr: Bereits am Sonntag ist es so weit: der FC Bayern tritt im Finale gegen PSG an. Doch die verletzungsbedingte Auswechslung von Bayern-Innenverteidiger Jerome Boateng im Lyon-Spiel macht aus der Regenerationszeit für die Kollegen einen Wettlauf gegen die Zeit für den 31-Jährigen, der bis zum Finale einsatzbereit sein will.

Nun gibt es positive Nachrichten um Boateng, die den Fans des Rekordmeisters gefallen dürften. Während das restliche Team am Trainingszentrum der portugiesischen Nationalmannschaft trainiert, blieb Boateng am Trainingsplatz der Hotelanlage und absolvierte eine halbstündige Laufeinheit mit Fitnesscoach Simon Martinello.

Die Zukunft von Jerome Boateng ist zudem noch nicht final geklärt, weshalb er sein möglicherweise letztes Spiel für die Bayern nicht verletzt verpassen will. Für drei Stars endet am Sonntag definitiv die Zeit beim Rekordmeister.

FC Bayern vorm Finale gegen PSG: Paris-Star Mbapp�� mit Hammer-Geständnis bezüglich seiner Verletzung

Update vom 21. August, 14.20 Uhr: Noch zweimal schlafen bis zum großen Finale zwischen Bayern und PSG - mit dem näher kommenden Wochenende steigt auch der Grad der Anspannung bei den meisten Bayern-Fans. Mit dem französischen Starensemble um Neymar, Angel di Maria und natürlich Kylian Mbappé hat der FC Bayern ein echtes Brett vor der Brust.

Die Defensive der Roten wird am Sonntagabend viel zu tun haben, um die Kreise der Zauberfüße einengen zu können. Dabei stand hinter der Rückkehr von Mbappé bekanntlich lange ein Fragezeichen. Im ersten Pflichtspiel nach der langen Corona-Pause, im französischen Pokalfinale gegen AS Saint-Étienne, wurde der 21-Jährige von Gegenspieler Loic Perrin derart heftig von den Beinen gepflügt, dass Mbappé ausgewechselt und anschließend sogar auf Krücken gehen musste. Am Ende kam Mbappé mit einer Bänderdehnung im Knöchel noch halbwegs gut davon, dennoch hat ihn dieses Foul und die möglichen Folgen noch länger beschäftigt. Damals „habe ich die ganze Nacht durchgeweint“, offenbarte Mbappé, auch am Folgetag sei er niedergeschlagen und frustriert gewesen. Dann jedoch folgte die Erkenntnis, „dass ich der Mannschaft damit schade.“

FC Bayern gegen Paris: PSG-Knipser Mbappé nach Verletzung noch nicht bei 100 Prozent

Im Viertelfinale gegen Atalanta Bergamo stand er bereits wieder auf dem Platz - und wurde dringend gebraucht. PSG war bis zu seiner Auswechselung 0:1 hinten. Doch mit seiner Hereinnahme änderte sich das Spiel. Paris entwickelte mehr Zug nach vorne und konnte schlussendlich die Partie noch drehen - Mbappé legte den Treffer zum 2:1 in der 93. Minute vor.

Die Bayern sind gewarnt. Mbappé ist nicht nur außergewöhnlich schnell, er kann auch eine feine Technik am Ball sein Eigen nennen und ist immer in der Lage, mit einer Aktion ein Spiel zu entscheiden. Im Vergleich zum Spiel gegen Lyon müssen sich die Bayern am Sonntag im Defensivverbund steigern. Ist Mbappé einmal entwischt, sei es mit oder ohne Ball, wird es extrem schwer, ihn wieder einzufangen.

Bei 100 Prozent ist der Superstar allerdings nach seiner Verletzung noch nicht. „Ich habe keine Schmerzen mehr,“ sagt Mbappé über seinen Knöchel. „Noch liegt die Verletzung nicht hinter mir, noch ist nicht alles super.“

Nach Triumph über Lyon: Emotionaler Goretzka brüllt Bayern-Bosse an - Schlechte Erinnerungen an Final-Referee

Update vom 20. August, 16.45 Uhr: Nun steht auch der Schiedsrichter für das Finale der Champions League zwischen dem FC Bayern und Paris Saint-Germain am Sonntagabend fest. Der Italiener Daniele Orsato, der seit 2010 als internationaler Referee im Einsatz ist, wird sein erstes großes Endspiel leiten. In der laufenden Champions-League-Saison pfiff der 44-Jährige bereits acht Partien.

FC Bayern vor Showdown im Finale: Schiedsrichter steht fest - er könnte bei den Fans schlechte Erinnerungen hervorrufen

Der Referee war bereits bei drei internationalen Spielen der Bayern im Einsatz: Das erste Spiel war das Rückspiel im Champions-League-Viertelfinale 2017/18 beim FC Sevilla, das der FC Bayern mit 2:1 gewann. Beim zweiten FCB-Spiel unter Leitung von Orsato gelang den Münchnern im November 2018 ein 5:1-Heimsieg über Benfica Lissabon.

Doch in derselben Saison pfiff Orsato ein weiteres, weitaus denkwürdigeres Bayern-Spiel. Nach einem 0:0 im Hinspiel beim späteren Champions-League-Sieger FC Liverpool waren die Bayern in der Allianz Arena gegen die Klopp-Elf gefordert. Orsato hatte zwar nicht viel mit der 1:3-Niederlage zu tun, die das Aus für die Münchner im Achtelfinale bedeutete, doch weckt sein Name bei einigen Bayernfans wohl unschöne Erinnerungen.

FC Bayern vor dem Finale: Goretzka mit emotionaler Aktion Richtung Bayern-Chefetage

Erstmeldung vom 20. August:
Lissabon - Die Anspannung dürfte am Sonntag recht hoch sein, wenn das Finale der Königsklasse um 21 Uhr im Estadio da Luz in Lissabon angepfiffen wird. Nach dem gewonnenen Halbfinale war die Freude beim FC Bayern* groß, nichtsdestotrotz schienen die Spieler bereits kurz nach Abpfiff beim 3:0-Sieg über Olympique Lyon fokussiert auf das Endspiel zu sein. Gegen Paris Saint-Germain hofft man nun auf den Titelgewinn.

Beide Finalisten des Champions-League-Turniers* konnten ihr Halbfinale jeweils mit 3:0 gewinnen, bei den Bayern traf Serge Gnabry doppelt, weshalb der Schwabe auch die internationalen Schlagzeilen bestimmte. Der 25-Jährige soll einem Bericht der Bild zufolge bereits beim Aufwärmen eine überdurchschnittlich gute Torausbeute gehabt haben und ließ dem FCB-Ersatzkeeper Sven Ulreich keine Chance. Besonders Gnabrys erster Treffer sorgte für Aufsehen, der FCB-Profi verriet später sogar, welcher Mitarbeiter ihm zu der Aktion geraten hatte.

FC Bayern vor Champions-League-Finale: Leon Goretzka nach erfolgreichem Lyon-Spiel mit emotionaler Geste

Sein Teamkamerad Leon Goretzka fiel auch nach dem Spiel auf, als er aus der Emotion heraus seine angestaute Freude in die „Fankurve" der Bayern hinausbrüllte. Allerdings handelte es sich bei den Fans um die Chefetage der Münchner, die dem Halbfinale beiwohnte. Einem Bild-Bericht zufolge reagierten die ebenfalls hocherfreuten Vereinsbosse jedoch mit Standing Ovations auf dem lauten Gefühlsausbruch des 25-Jährigen.

FC Bayern im CL-Finale: Nur fünf Triple-Helden mit dabei - drei weitere standen im Endspiel auf dem Platz

Für viele Profis im Bayern-Kader ist es das erste Champions-League-Finale*. Von den Triple-Helden von 2013 stehen mit Manuel Neuer, David Alaba*, Jerome Boateng, Javi Martinez und Thomas Müller lediglich fünf Akteure im Kader. Mit Robert Lewandowski*, Lucas Hernandez und Kingsley Coman stehen drei weitere Spieler im Aufgebot, die bereits in einem Endspiel der Königsklasse standen aber als Verlierer vom Platz gingen.

Der Spanier Thiago, der am Sonntag sein letztes Spiel für die Münchner bestreiten könnte, gewann den Henkelpott im Jahr 2011 mit Barcelona - allerdings kam er im Finale nicht zum Einsatz. Zum Einsatz kommen wird Ex-Münchner Juan Bernat - nimmt er Rache für die Hoeneß-Bloßstellung?* (ajr) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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