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Mario Basler schießt scharf gegen Thomas Müller: „Raus mit dem!“

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Von: Marius Epp

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Die Bayern-Krise macht auch vor Thomas Müller nicht Halt. Kritik der etwas extremeren Art muss er von Mario Basler einstecken.

München - Der Saisonstart des FC Bayern war tatsächlich zu gut, um wahr zu sein - mit vier sieglosen Spielen in der Bundesliga wurde der Rekordmeister schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Vor allem bei der Chancenverwertung klemmt‘s gewaltig. Mitverantwortlich dafür: Thomas Müller.

In den vergangenen Jahren bestach der Oberbayer mit konstanter Form und bildete zusammen mit Robert Lewandowski eines der gefährlichsten Sturm-Duos der Welt. In den letzten sieben Spielen (nimmt man das Pokalspiel gegen Viktoria Köln aus) lieferte er kein Tor und keine Vorlage.

FC Bayern: Basler kritisiert Müller hart: „Raus mit dem“

Der Pole, den er auf dem Platz stets per Gedankenübertragung zu finden schien, spielt nun beim FC Barcelona. Das scheint auch Müllers Spiel zu beeinflussen. Geht es nach Mario Basler, sollte Julian Nagelsmann ihn auf die Bank setzen. In der Sport1-Sendung „Rudi Brückner - der Talk“ nahm der Ex-Bayern-Spieler wie üblich kein Blatt vor den Mund.

Mario Basler zählt Thomas Müller an.
Mario Basler zählt Thomas Müller an. © Imago/Peter Fastl/Rene Schulz

„Ein Thomas Müller, der völlig aus der Form ist – raus mit dem!“, fordert Basler. Stattdessen solle Nagelsmann „mal Serge Gnabry eine Chance geben und nicht immer nur denen, die seit 20 Jahren beim FC Bayern sind.“ Doch das war noch nicht alles - Basler spricht Müller teilweise sogar fußballerische Qualitäten ab.

Müller kein Faktor bei der WM? Basler: „Gündogan ist eine Klasse besser“

Ilkay Gündogan ist vom Fußballerischen her eine Klasse besser als Thomas Müller“, posaunt der Ex-Nationalspieler. Auch bei der WM sieht er ihn nicht in einer tragenden Rolle. „Musiala und Sané müssen zwingend spielen, auch Kai Havertz ist für mich vorne gesetzt“, so Basler.

„Ich glaube, dass Müllers Form bei der WM, bei großen Spielen, nicht mehr die ist wie früher“, ätzt er weiter. Nicht nur Thomas Müller selbst wird das anders sehen. Kaum ein Spieler im europäischen Spitzenfußball konnte in der Karriere so konstant seine Leistung abrufen wie Müller. Sein einziges anhaltendes Formtief ereilte ihn unter Niko Kovac. Dessen Nachfolger war Hansi Flick, der ihm wieder zu alter Stärke verhalf. Und der ist nun Bundestrainer. Auch Flick äußerte sich schon zur Bayern-Krise - und denkt mit Wehmut an sein Bayern-Aus. (epp)

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