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tz-Kolumne

Hart aber Felix: Trotz allem – der BVB packt Klopp!

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Für die tz analysiert Kolumnist Felix Magath immer montags die Lage im deutschen Fußball.

München - Felix Magath analysiert in der tz-Kolumne die Lage im deutschen Fußball. Dieses Mal geht es um Borussia Dortmund und das Duell mit Ex-Coach Jürgen Klopp in der Europa League.

Update vom 14. April 2016: Das Hinspiel im Signal Iduna Park hat Borussia Dortmund gegen den FC Liverpool mit 0:1 verloren. Heute treten die Borussen zum Rückspiel im Anfield an. Dem BVB droht das Aus in der Europa League. Wir haben bereits zusammengefasst, wie Sie das Spiel FC Liverpool gegen Borussia Dortmund live im TV und Live-Stream sehen können.

Borussia Dortmund ist sicher der Verein, der in der emotionalsten Woche der Saison steckt. Erst die Rückkehr von Jürgen Klopp an seine alte Wirkungsstätte, Sonntag dann das Revier-Derby bei Schalke 04, Donnerstag schließlich das Rückspiel beim FC Liverpool. Auch wenn das 1:1 im Hinspiel nicht das ideale Ergebnis ist, dürfte die Borussia am Ende eine Runde weiterkommen. Liverpool überzeugt zwar vor allem in Spitzenspielen, doch unter Thomas Tuchel ist der BVB wesentlich torgefährlicher, daher werden sie auch an der Anfield Road treffen.

Dortmunds Zwischenbilanz kann sich sehen lassen

Dass die Dortmunder noch in allen drei Wettbewerben vertreten sind, noch zwei Titel gewinnen können, die Vize-Meisterschaft und die Champions-League-Qualifikation sicher haben, ist ein Resultat, auf das die Borussen stolz sein können. Denn die Startbedingungen waren eigentlich nicht so gut. Zum einen war die vergangene Saison nicht so erfolgreich, hinzu kam der Trainerwechsel. Da ist die Ungewissheit zunächst immer groß, weil man nicht genau weiß, was der neue Trainer im Stande ist zu leisten.

Aber die Zwischenbilanz liest sich hervorragend! In den letzten beiden Jahren hatte der BVB am Saisonende 19 beziehungsweise 33 Punkte Rückstand auf die Bayern. So groß ist die Lücke in dieser Saison nicht mehr. Die Borussia zeichnet sich darin aus, dass der Verein seinem Trainer die nötige Unterstützung und damit die Möglichkeit gibt, im Verein groß zu werden. Ähnlich sah es 2008 auch zu Beginn der Ära Jürgen Klopp aus. Damals lief es zu Beginn durchaus schwierig, der Erfolg im ersten Jahr war bescheiden. Doch man hat Klopp die Möglichkeit gegeben, sich von Spielern zu trennen, die nicht in seine Vorstellung von Fußball passten. Daraus entstand eine Meister-Mannschaft.

Klare Führung ermöglicht den Erfolg

Erfolg in einem Verein geht von der Führung aus. Denn ein Trainer ist immer nur so stark, wie ihn der Verein macht. Ein Trainer hat keine Chance, wenn er vom Klub nicht gestützt wird. Wenn jedes Gegentor und jeder Punktverlust auf den Trainer abgewälzt wird, wenn man immer so tut, als würde man dem Trainer ideale Bedingungen zur Verfügung stellen, dann kann nichts Positives entstehen.

So hat der BVB einst Klopp stark gemacht und stärkt nun, indem er die volle Unterstützung genießt, Thomas Tuchel. Die Folgen sind auch im Team zu erkennen. Wenn eine Vereinsführung einen Trainer stark macht, kann dieser auch seiner Mannschaft Selbstvertrauen geben und auch jüngeren Spielern die Chance geben, sich zu etablieren. Die positive Entwicklung eines Julian Weigl ist der Lohn.

Grundvoraussetzung ist eine klare und kompakte Vereinsführung, in der Kompetenzen klar verteilt sind. Diese Klarheit zeichnet Vereinsführungen wie in Dortmund oder auch in Mainz aus. Dort kommentieren nicht zahlreiche Vorstände und Aufsichtsratsmitglieder öffentlich jede Entscheidung. In solch einem Klima kann Großes entstehen!

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