Vor der Hauptversammlung

Rummenigge: "Wir müssen keine Zuckerl verteilen"

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Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge.

München - Bei der Jahreshauptversammlung des FC Bayern soll es keine große Überraschungen oder Verlautbarungen geben. Immerhin: Das Comeback von Franck Ribery steht bevor.

Update vom 27. November 2015: Auch wenn Vorstandsboss Rummenigge keine Überraschungen plant - ganz ausschließen lassen sich solche nie. Man denke an den durch eine Wortmeldung provozierten Wutausbruch von Uli Hoeneß bei der JHV 2007. Ob es heute reibungslos abläuft? Wir halten Sie auf dem Laufenden in unserem Live-Ticker zur Jahreshauptversammlung des FC Bayern

Nein, betonte Karl-Heinz Rummenigge noch mal, nein, „wir wollen da keine Show abziehen“. Nein? Das ist ein bisschen bedauerlich, denn die Jahreshauptversammlungen der FC Bayern München AG waren in der Vergangenheit stets höchst unterhaltsame Ereignisse zwischen Komödienstadl und großem Drama. Am Freitag aber, deutete der Vorstandsvorsitzende an, soll das Jahrestreffen der Bayern-Familie daherkommen wie ein beschauliches Plätzchenbacken zur Adventszeit.

Nein, sagte Rummenigge also bei einem Sponsorentermin am Mittwoch vor der Allianz Arena, es werde „keine Überraschungen“ geben und keine Bekanntgaben von Vertragsverlängerungen - etwa jene von Pep Guardiola oder Thomas Müller, Jerome Boateng, David Alaba oder Manuel Neuer. „Wir müssen da nicht irgendwelche Zuckerl verteilen“, ergänzte der Klubchef. „Die Mitglieder und Fans von Bayern München können sehr zufrieden sein mit dem Verlauf der Saison“, das muss dann mal reichen.

Verkündet werden selbstverständlich die Zahlen, sie werden bemerkenswert sein wie in jedem Jahr - wenn wohl auch nicht ganz so gewaltig wie im vergangenen. „Wir werden nicht jedes Jahr neue Rekorde aufstellen können“, sagte Rummenigge - das bedeutet: eine Steigerung des Umsatzes von 528,7 Millionen Euro (Gesamtkonzern) ist nur mit Hilfe anderer möglich. „Wir brauchen wesentliche Verbesserungen bei den Einnahmen aus dem TV-Bereich“, betonte der Klub-Chef.

Selbstverständlich würde Rummenigge am Freitag auch gerne verkünden, dass Guardiola Trainer des FC Bayern bleibt. Aber darüber, sagte er, werde wie angekündigt erst nach dem 19. Dezember gesprochen, wenn die Vorrunde vorüber ist. Er sei „entspannt“, wiederholte er auf die Frage, ob es denn einen Plan B gebe. Und was ist mit Müller, Boateng, Alaba, Neuer? „Es wird noch etwas dauern“, erläuterte Rummenigge, „aber wir sind bemüht, die Gruppe zusammenzuhalten.“

Zu dieser Gruppe wird wohl schon bald Franck Ribery stoßen. Das zeigt allein schon die Tatsache, dass der FC Bayern ihn am Mittwoch auf die Bühne schickte, die der neue Sponsor der Münchner aufgebaut hatte - samt Mini-Weihnachtsmarkt. Es gab dann tatsächlich doch noch etwas zu verkünden, der Franzose ließ wissen: „Ich kann alles machen auf dem Platz mit dem Ball, mit sprinten und so. Ich hoffe, am Sonntag kann ich es mal probieren, mit der Mannschaft zu trainieren.“

Seinen Optimismus unterstrich Ribery mit demonstrativ guter Laune und der Aussicht, vielleicht schon am 12. Dezember im letzten Heimspiel der Liga-Hinrunde gegen den FC Ingolstadt zum Einsatz zu kommen, vielleicht für 15 Minuten. „Ich werde es versuchen, warum nicht? Ich hoffe, ich kann so schnell wie möglich wieder spielen.“ Seit dem 11. März und dem Rückspiel im Champions-League-Achtelfinale gegen Schachtjor Donezk (7:0) fällt der 32-Jährige bereits aus.

Rummenigge würde es schon reichen, wenn Ribery im Februar zurückkäme, wenn die wichtigen Spiele anstehen, „es ist gut, wenn er dann wieder dabei ist“. Denn bei aller derzeit zur Schau gestellten Nüchternheit: Die Jahreshauptversammlung 2016 darf dann gerne wieder etwas ausgelassener werden.

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