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Heinrich heute: Bayern und die gelben Bengel

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über mysteriöse Sperren für Spiele gegen den FC Bayern.

Kaum mehr ein Fußballer ist bereit, freiwillig gegen den FC Bayern anzutreten. Unter den Spielern heißt es bereits: „Lieber lasse ich mich von Klitschko verhauen – das dauert nur eine Minute, und nicht 90.“ Nach fünf Darmstädtern haben sich nun auch zwei Bremer sperren lassen, um dem Elend zu entgehen. Man spricht bereits von den „gelben Bengeln“. Nach dem 0:5 der Bremer Matt-Musikanten plant Bayern eine PR-Offensive, um gegnerische Spieler in die Allianz Arena zu locken. Sportdirektor Sammer: „Wer gegen uns spielt, hat freien Eintritt und die besten Plätze im Stadion, bekommt Autogramme und Trikots für die Kinder. Es gibt die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch mit Thomas Müller, und für Tattoo-Tipps von Arturo Vidal. Ein Parkplatz direkt im Stadion ist inbegriffen.“ Ja, es lohnt sich, gegen Bayern zu spielen – wenn auch nicht sportlich.

Jörg Heinrich

Rubriklistenbild: © dpa

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