tz-Kolumne

Heinrich heute: Bayern-Träner Pep

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Pep Guardiola wird von Jerome Boateng gedrückt.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über die Tränen von Pep Guardiola.

Es war die Szene des Wochenendes: Pep holt seinen letzten großen Sieg mit dem FC Bayern – und wird vom Trainer zum Träner. Niemand hatte ein Taschentuchel parat, und wir dürfen enthüllen, warum Pep geweint hat. Einerseits natürlich aus Freude. Andererseits weiß er: Nie mehr wird er so eine großartige Mannschaft trainieren. Ab sofort besteht Peps Aufgabe darin, in der Champions League diesen FC Bayern zu besiegen, den er drei Jahre lang hochgezüchtet hat. Guardiola muss künftig ganz viel grübeln: Wie kriegen wir diesen verdammten Müller in Griff? Wie stoppen wir Lewandowski? Wann geht Lahm endlich in Rente? Warum habe ich Kimmich und Boateng so viel beigebracht? Wieso steht bei mir nicht Manuel Neuer im Tor, sondern nur Joe Hart? Guardiola ahnt: „Dieser FC Bayern ist auf Jahre hinaus unschlagbar.“ Es ist zum Heulen für Manchester-Pep, ist es nicht?

Jörg Heinrich

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