tz-Kolumne

Heinrich heute: Danke, Dr. Braun!

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Volker Braun (l.), Mannschaftsarzt des FC Bayern München, neben Rafinha.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über den Müller-Wohlfarth-Nachfolger Dr. Braun beim FC Bayern

Kalleluja, wir loben und preisen den prächtigen FC Bayern! Das Wunderspiel gegen Porto war natürlich auch ein Triumph für den neuen Arzt Dr. Volker Braun. Der Mull-Nachfolger ist Unfallchirurg – und kam damit nach dem Hinspiel-Unfall genau richtig. Und man hat das Gefühl, dass Dr. Braun den Stars gut tut. Früher ist Müller-Wohlfahrt ja mit Usain Boltschem Speed auf den Platz gerast. Und mancher Spieler hat deprimiert gegrübelt: Wie kann das sein, dass ein 72-Jähriger schneller rennt als ich? Dann wurde das Sprinttraining verschärft, und es kam zu Verletzungen. Zudem erfindet Dr. Braun nicht ständig wundersame neue Malaisen. Bislang ist keine Rissruptur des Knochenköpfchens am inneren Außenband von ihm bekannt, und auch kein Patellasehnen-Schnupfen. Volker, hör die Signale! Der FC Bayern sollte diesen Erfolgs-Arzt behalten!

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