tz-Kolumne

Heinrich heute: Die Dantekrise

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Dante im Bayern-Training.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über den unglücklichen Dante.

Alles paletti beim FC Bayern, nur Dante ist unglücklich. Der Brasilo-Verteidiger hat bei Pep keine große Zukunft mehr, was sich mittlerweile auch auf den Münchner Immobilienmarkt auswirkt. Im Gegensatz zum sonstigen Trend ist Wohnraum an der Dantestraße zuletzt vier Prozent billiger geworden. Wegen des Verlierer-Images will dort kaum mehr jemand wohnen. Auch im Dantebad sinken die Besucherzahlen, das Dantestadion verfällt, und die Angst vor den Abiprüfungen am Dante-Gymnasium steigt. Fränkische Mitbürger, deren Dande in der Dandestraße wohnt, trauen sich kaum mehr nach Neuhausen. Um die Preise zu stützen, fordern Makler die Umbenennung der Dantestraße. Bei einem extrem populären Namen (Robbenstraße, Lahmstraße) könnten die Preise aber raketengleich nach oben schießen. Vieles spricht für eine solide Badstuberstraße.

Jörg Heinrich

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