tz-Kolumne

Heinrich heute: Die Gigaset-Bayern

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Karl-Heinz Rummenigge (r.) und Gigaset-CEO Charles Fränkl bei einer Pressekonferenz im Juli, als Gigaset als neuer Platin-Sponsor des FC Bayern vorgestellt wurde.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über den Abschied der Bayern-Stars von ihren geliebten iPhones.

Der neue Bayern-Sponsor Gigaset hat jetzt sein erstes Smartphone auf den Markt gebracht. Und damit heißt es für die Spieler Abschied nehmen von ihren geliebten iPhones. Die neuen Handys, die Müller, Lahm, Neuer & Co. künftig verwenden müssen, arbeiten mit der Google-Software Android. Das ist eine Art TSG Hoffenheim unter den Smartphones. Noch weiß niemand, was es für die Seelen junger Menschen bedeutet, wenn der Fan am Zaun stolz sein iPhone zum Selfie zückt. Und auch noch spottet: „I hob fei a iPhone. Aba dei Gigaset is ja a recht schee...“ Außerdem gilt Android nicht gerade als abhörsicher. Der neue Müller-Vertrag, die Pep-Aufstellung – werden Bayern-Leaks den Klub erschüttern? Kommen die Spieler noch pünktlich zum Anpfiff, ohne iPhone-Kalender? Die größte Hoffnung auf Spannung in der Liga heißt nicht Dortmund, sondern Gigaset.

Jörg Heinrich

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