tz-Kolumne

Heinrich heute: Der Kaiser und die Standfußballer

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Franz Beckenbauer.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über den kaiserlichen Diss gegen Arturo Vidal.

Lustigste Aktion der vergangenen Fußballwoche: Franz Beckenbauer disst Arturo Vidal als „Standfußballer“. Wir sind uns nicht sicher, ob wir uns mit einem Mann mit den Tattoos und der gefährlichen Frisur von Vidal anlegen würden. Aber der Franz, der traut sich was, auch noch mit 70. Wenn ihm ein Pitbull über den Weg läuft, grantelt er wahrscheinlich, „bist du greislich, Hund“, und nimmt ihm das Chappi weg. Hat der FCB tatsächlich Standfußballer? Kaiser-Manager Marcus Höfl spricht von einem Missverständnis. Der Franz habe gar nicht „Standfußballer“ gesagt, sondern „Strandfußballer“, weil die Bayern-Spieler technisch so beschlagen seien wie die Kicker an der Copacabana. Es kann aber auch sein, dass er „Schlandfußballer“ gesagt hat, wegen der vielen Nationalspieler. Oder „Stuntfußballer“, wegen der irren Tricks, die sie beherrschen.

Jörg Heinrich

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