tz-Kolumne

Heinrich heute: Klitschko und der FC Bayern

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Wladimir Klitschko ist also doch besiegbar.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über die Auswirkungen der Klitschko-Niederlage für den FC Bayern.

Tyson Fury ist die letzte Hoffnung des deutschen Fußballs. Denn er hat Wladimir Klitschko geschlagen. Und viele denken sich jetzt: Wenn man den unbesiegbaren Klitschko schlagen kann – dann kann man auch den unbesiegbaren FC Bayern schlagen! Künftig werden viele Klubs auf die Fury-Taktik setzen. Zum Beispiel aufs Singen. Fury hat Klitschko ja in die Flucht gesungen. Und so werden in vielen Kabinen fröhliche Weisen erschallen, vielleicht Peter Alexander, „Steck dir deine Sorgen an den Hut, heute gegen Pep wird alles gut“. In den Ansprachen nennen die Trainer die Bayern-Spieler nur noch „Wladimir“ („Achtung vor Wladimir Alonso!“). Statt Videoanalysen, die eh nix bringen, werden die alten Filme mit Wunderrappe Fury gezeigt. Ob’s was bringt, weiß niemand. Man darf ja nie vergessen: Der verdroschene Klitschko war allein, Bayern ist zu elft.

Jörg Heinrich

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