tz-Kolumne

Heinrich heute: Carlo, Pep und Coach Kosta

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Zwei, die sich verstehen: Carlo Ancelotti (l.) und Pep Guardiola kennen sich beim FC Bayern aus.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über die T-Frage beim FC Bayern und den Löwen.

Sowohl Bayern als auch 60 sind derzeit nicht restlos glücklich mit ihren Trainern. Bei den Roten sind sie draufgekommen, dass Carlo in seiner langen Karriere nur dreimal Meister wurde - weil er sich im Alltag fadisiert. Der Signore ist ein ­Trainer für die Champions League. Pep war kein Trainer für die Champions League, hat die Liga mit seiner ­Detailwut aber kurz und klein gespielt. Deshalb gibt es nur eine Lösung: Der FCB probiert es mit zwei Trainern - Carlo fürs Internationale, und Pep muss für die ­Liga zurückkommen. Bei den Blauen klingt Coach Kosta resigniert, wenn er über seine Unbegabten-Ansammlung ächzt: „Dafür braucht es keinen Trainer.“ Wir finden: Gute Idee! Nachdem es mit den letzten 37 Trainern nicht ­funktioniert hat, sollte die Mannschaft sich selbst überlassen werden und es künftig ohne Coach probieren. ­Schlimmer kann’s nicht werden.

Jörg Heinrich

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