tz-Kolumne

Heinrich heute: Neues von Effenfeld

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Ottmar Hitzfeld.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über die jüngsten Äußerungen von Ottmar Hitzfeld zum FC Bayern.

Ach, Onkelchen Hitzfeld! Jetzt reiht sich der Alt-Trainer auch noch ein in das Teutonen-Geschwätz vom angeblich überfremdeten FC Bayern. Er sorgt sich um die „deutsche Mentalität“. Sagt der Mann, der 2001 das CL-Finale mit sieben undeutschen Spielern gewonnen hat, dafür aber mit überragenden Mental-Bayern wie Kuffour, Sagnol, Liza, Brazzo oder Elber. Die Nationalität war damals wurscht, und ist es heute erst recht, Herrschaftszeiten! Hitzfeld erzählt auch, es würde niemanden interessieren, ob Bayern zum vierten Mal in Folge Meister wird. Und er meint, der FCB glaube nicht an Götze, sonst hätte man nicht Costa geholt. Bloß, dass der ein völlig anderer Spielertyp ist. Ach Ottmar, es muss das Alter sein. Von Effenberg erwartet man nichts anderes. Aber so viel Unfug vom großen Hitzfeld, das schmerzt. Tauft ihn Sky bald in Effenfeld um?

Jörg Heinrich

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