tz-Kolumne

Heinrich heute: Neues vom Hack-Eye

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Meldet die Technik ein Tor, wenn Xabi Alonso im Mittelfeld den Ball hat?

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über die Torlinientechnik - und mögliche Folgen, auch für den FC Bayern.

Die Liga führt die Torlinientechnik ein, und wir haben viele Fragen. Warum ist das Zeug so billig? 136.000 Euro kostet es pro Stadion. Das verdient Schweini in fünf Tagen. Die Technik ist dermaßen günstig – viele Frauen überlegen sich bereits, so eine Überwachung für daheim anzuschaffen. Wenn der Mann den ihm zugewiesenen Bereich verlässt, in dem er schmutzen darf, also zum Beispiel den Hobbykeller, schlägt eine App Alarm! Außerdem fragen wir uns, wie gut das so genannte Hawk-Eye gegen Hacker gesichert ist. Nicht, dass es noch zum Hack-Eye wird. Da hat Xabi Alonso im Mittelfeld den Ball, und plötzlich meldet das Ding: „Tor für den FC Bayern!“ Wer würde daran zweifeln, dass es sich um einen neuen Super-Trick vom Pep handelt? Andererseits: So könnte die DFL die Liga wieder spannend machen. Es muss ja nicht jedes Bayern-Tor anerkannt werden.

Jörg Heinrich

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