tz-Kolumne

Heinrich heute: Peking, Tokio – egal, Hauptsache China

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Widerstand dem Lockruf aus China: Franck Ribéry.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über Wechsel nach China.

Chapeau, Franck Ribéry! Bayerns Super-Franzose will nicht nach China, obwohl Klubs wie die SpVgg Shanghai, Kickers Chongqing oder Tennis Borussia Peking mit viel Geld locken: „Wenn ich viel mehr Geld wollen würde, hätte ich nach China gehen müssen.“ Wobei man sagen muss: Im Endeffekt ist es nicht die Kohle, die immer mehr Fußballer nach China lockt. Argentiniens Star Ezequiel Lavezzi hat jetzt verraten, warum er von Paris St. Germain zum China-Klub Hebei Fortune wechselt: „Mich fasziniert die chinesische Kultur.“ Er will eine neue Sprache lernen, die Auswirkungen des Smogs in Peking erforschen, mit iPhone-Zwangsarbeitern sprechen und mithelfen, die Menschenrechtslage zu verbessern. Toll, dass es solche engagierten Fußballer gibt, die sich nicht primär fürs Geld interessieren. Ab sofort gilt: Peking, Tokio – egal, Hauptsache China.

Jörg Heinrich

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