tz-Kolumne

Heinrich heute: Rot-Häppchen und der böse Wolf

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Arjen Robben (r.) und Wolfsburgs Luiz Gustavo im Zweikampf.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Heute schreibt er über das Duell von bayerischen Robben mit niedersächsischen Wölfen.

Es ist zum Heulen für den FC Bayern! Der 2015 sieglose Rekordmeister sieht sich in seiner Vormachtstellung bedroht – vom Wolf! Nachdem der Wolf in Deutschland 150 Jahre lang als ausgestorben galt, ist er nun auf dem Vormarsch. 34 Rudel streunen wieder durch unsere Wälder und sind auf der Jagd nach Schalenwild – also nach Lebewesen, die wild auf die Schale sind. Besonders in Niedersachsen wird der Wolf immer stärker. Dort bilden sich regelrechte Wolfs-Burgen. Doch auch mit einer Ansiedlung im Süden ist zu rechnen. Der Wolf ist dem gemeinen Bayern-Spieler weit überlegen. Er schafft Tempo 50 – Robben werden selten schneller als 35 km/h. Der Isegrim, ein Sammer der Tierwelt, ist alles andere lahm und lässt sich seine Beute niemals entgehen, im Gegensatz zum FCB gegen Schalke. Rot-Häppchen und der böse Wolf – dieses Märchen wird nicht gut ausgehen!

Jörg Heinrich

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