tz-Kolumne

Heinrich heute: Der Schweinigate-Skandal

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Bastian Schweinsteiger (l.) mit Kevin Großkreutz.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal beschäftigt er sich mit dem Schweinigate-Skandal.

Es herrscht wieder Frieden. Bastian Schweinsteiger ist zu Großkreutze gekrochen und hat sich für eine ­misslungene Gesangseinlage entschuldigt, die den Müttern der BVB-Spieler eine amouröse Gewerbetätigkeit unterstellte. Das gehört sich nicht, und damit ist Schweinigate hoffentlich ­erledigt. Was uns auffällt: Das ­Beleidigen und sich Entschuldigen ist ­irrsinnig ­kompliziert ­geworden. Wir fassen ­zusammen: Das ­Video machte auf ­YouTube die Runde. Schweini hat sich dann auf Facebook entschuldigt. Und Großkreutz hat das „Sorry“ auf ­Instagram akzeptiert, ­nachdem die ­Wogen auf Twitter ­hochgingen. Früher hat man sich ganz entspannt auf der Straße beleidigt, ­„Oida, bist du a schiacha Hund!“, dafür oane auf d’Bappn kriagt, und a Ruah war. Heute ist das Ganze ein multimedialer Prozess. Nennst Du jemand Depp, brauchst Du dafür ne App.

Jörg Heinrich

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