tz-Kolumne

Heinrich heute: Servus FC Ingolstadt, wir müssen reden!

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Ingolstadts Trainer Ralph Hasenhüttl

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal richtet er Worte an den Bayern-Gegner FC Ingolstadt.

Servus FC Ingolstadt, wir müssen reden! Wir wollten Euch nur sagen, dass es recht ungünstig wäre, wenn Ihr den FC Bayern am Samstag im Audi-Sportpark nicht Meister werden lasst. Denn als Audi-Töchter – FCI 19,94 Prozent, FCB 9,09 Prozent – muss man zusammenhalten im Kampf gegen den Opel-BVB. Nicht, dass Audi-Chef Rupert Stadler am Montag beim Ingolstädter Sportdirektor anruft: „Herr Linke, was machen’s denn?“ Auch der größte aller Ingolstädter wäre nicht begeistert, wenn der Titel zu Hannelore Kraft nach NRW wandert. Und vielleicht will ja Ralph Hasenhüttl auch mal in München Karriere machen. Außerdem wollen die Bayern-Frauen nicht allein auf dem Balkon stehen – ausgerechnet am Pfingstsonntag, den man am liebsten im Kreis der ganzen Familie verbringt. Herrschaft, wär’ das traurig! Also, FCI: Strengt’s Euch an, Euch nicht allzu sehr anzustrengen!

Jörg Heinrich

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