Guten Fußball gibt's bei Sechzig

Heinrich heute: Uli, als Maskottchen eine Fehlbesetzung

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Uli Hoeneß sah bei seinem Comeback in der Allianz Arena eine Bayern-Pleite.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über die negativen Energien von Uli Hoeneß.

Elf Heimspiele hintereinander gewinnt der FC Bayern – und kaum ist Uli Hoeneß zurück, geht’s in die Binsen. Wobei eh auffällt: Immer wenn’s bei ­Bayern gewaltig schieflief (Rabah ­Madjer, Greuth, Barcelona 99, Finale dahoam), war Uli in der Nähe. Der Mann ist ­großartig, aber als Maskottchen ­fehlbesetzt. Seit er zurück daheim am Tegernsee ist, gewinnt 60 nur noch, und Bayern ist sieglos. Im Kampf um die Titel wird es nun darauf ankommen, ihn möglichst aus dem Stadion fernzuhalten. Motto: „Uli, wie wär’s mit einer Weltreise? ­Montevideo, Mongolei.“ Nach Dortmund will er ja nicht kommen, das macht ­Hoffnung. Hoeneß hat gesagt, er will den Fußball jetzt genießen – vielleicht sollte er öfter zu 60 gehen. Aber auch für Bayern schaut’s gut aus. Denn bald kommt ja Stefan Effenberg zurück zu Sky und erklärt Pep wieder, wie man ­modernen Erfolgsfußball spielt.

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