tz-Kolumne

Heinrich heute: Das Waagnis mit der Waagschale

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Matthias Sammer.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über Standard-Sprüche vor wichtigen Spielen.

Endlich wieder Champions League, endlich wieder die heilige Hymne! Wir freuen uns ein Schnitzel in den Bauch, zumal der FC Bayern in Piräus alles geben will. Das haben sämtliche Beteiligten vor dem Abflug in aller Deutlichkeit deutlich gemacht. Der FCB wird den Gegner nicht unterschätzen, wird Olympiakos hochkonzentriert begegnen, die Aufgabe seriös angehen und alles in die Waagschale werfen. Das ist supi, kommt aber nicht restlos überraschend. Ey, Matthias Sammer, wie wär’s zur Abwechslung mal damit? „Es macht nichts, wenn wir den Gegner unterschätzen. Eine mittelkonzentrierte Leistung reicht locker, ein bisserl unseriös werden wir schon spielen. Und wir müssen mal schauen, was wir in die Waagschale werfen. Aber bestimmt nicht alles.“ Ach Matze, überrasch uns doch mal, und werf nur die Hälfte in die Waagschale. Das wäre mal ein Waagnis.

Jörg Heinrich

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