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Heinrich heute: München im Sachsen-Notstand

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Von: Jörg Heinrich

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München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über das anstehende Duell des FC Bayern mit RB Leipzig.

Noch sechs Tage bis zum Mega-Spiel des FC Bayern gegen RB Leipzig – und München droht der absolute Notstand, der Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung. Denn ohne Sachsen geht in unserer Stadt bekanntlich gar nichts mehr. Trambahnfahrer, U-Bahn-Fahrer, S-Bahn-Fahrer, Postboten, Verkäuferinnen – alle kommen aus Sachsen, und alle strömen am Mittwochabend in die Allianz Arena. Kein Sachse, kein Ronny, keine Madlen und keine Kathleen, will an diesem Tag auf Arbeit gehen. Alle wollen sich anhibschen, ne Bämme schmieren. Und dann nix wie weg von daheeme ins Stadion, Leipzsch anfeuern! Teilweise wollen sächsische U-Bahn-Fahrer ihren Zug bis nach Fröttmaning steuern und dort einfach stehen lassen. Wie soll München diesen Tag ohne unsere fleißigen Sachsen überleben? Es wird verheerend. Motto: Alle Räder stehen still, wenn Hasenhüttl es so will.

Jörg Heinrich

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