"Eine Katastrophe"

Klub-Boss attackiert Bayern wegen Bankdrücker Rode

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In dieser Saison oft nur Zuschauer bei den Bayern-Siegen: Sebastian Rode durfte erst in zwei Pflichtspielen das Trikot der Roten überstreifen.

München – In Bremen muss Bayern-Trainer Pep Guardiola auf den verletzten Sebastian Rode verzichten. Der Ex-Frankfurter ist aber auch ansonsten kaum gefragt bei den Roten. Das geht einem Klub-Boss gegen den Strich.

Wenn seine Teamkollegen am Samstag in Bremen einen neuen Startrekord von neun Siegen aufstellen wollen, muss Sebastian Rode vom heimischen Sofa aus zuschauen. Der 25-Jährige fehlt wegen einer Sehnenreizung. Zur Siegesserie konnte er ohnehin nicht viel beitragen: Abgesehen von seinem überzeugenden 90-Minuten-Einsatz beim 3:0 in Darmstadt mischte Rode nur in der Schlussphase des 3:0 über Leverkusen mit.

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Heribert Bruchhagen

98 von 1110 möglichen Einsatz-Minuten in Bundesliga, DFB-Pokal, Champions League und Supercup – das geht Rodes früherem Chef mächtig gegen den Strich. Frankfurts Vorstands-Boss Heribert Bruchhagen poltert in der Bild wegen Rodes Bank-Job: "Für Vereine, die sich entwickeln wollen, wie wir, ist das eine Katastrophe! Rode ist ein Spieler, der uns die Möglichkeit geben würde, gegen Bayern mal zu gewinnen oder zu punkten. Genau dieser Spielertypus ist nicht mehr bei uns."

35 Einsätze in Rodes erster Bayern-Saison

Zur Erinnerung: 2014 lockten die Roten den früheren U21-Nationalspieler nach vier Jahren bei der Eintracht ablösefrei an die Säbener Straße. In seiner ersten Saison beim Rekordmeister war Rode immerhin 35 Mal zum Einsatz gekommen. Doch der nächste Schritt im Star-Ensemble lässt auf sich warten.

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Deshalb liebäugelt Bruchhagen mit einem Frankfurter Comeback des Edelreservisten: „Einen Spieler wie Rode haben wir nie ersetzen können - seine Wendigkeit und sein Umschaltspiel. Von daher muss es immer ein Ziel von Eintracht sein, so einen Spieler zurück zu holen.“ Der 67-Jährige macht sich aber keine großen Hoffnungen: „Ich habe Rode zweimal privat getroffen. Aber ich brauche mit ihm über das Thema nicht zu sprechen, weil es im Augenblick aus finanzieller Sicht unrealistisch ist.“

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