Neuzugang zunächst nur auf der Bank

Heynckes bremst Wagner: „Er kommt nicht zu irgendeinem Verein“

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Sandro Wagner saß zunächst draußen.

Auftakt nach Maß für den deutschen Rekordmeister. Mit einer guten Vorstellung startet der FC Bayern mit einem 3:1-Sieg in die Rückrunde. Sandro Wagner drückte lange Zeit die Bank.

Sven Ulreich war zufrieden mit dem ersten Auftritt im neuen Jahr. „Wir wollten einen guten Rückrundenstart und gut reinkommen gegen einen Gegner, der zwölf Spiele unbesiegt war. Da ist es schön mit drei Punkten zu starten“, sagte der Torhüter des FC Bayern München nach dem 3:1 (1:0)-Erfolg beim Verfolger Bayer Leverkusen. In einer von Beginn an umkämpften Partie vor 30 210 Zuschauern in der BayArena hatte der Rekordmeister am Ende allerdings einige Konzentrationsschwächen, doch in der Offensive setzte sich die Klasse des souveränen Tabellenführers durch.

„Wenn wir in den Spielfluss kommen, zeigt sich, dass wir nicht nur eine gute, sondern auch eine reife Mannschaft haben“, befand Bayern-Coach Jupp Heynckes. Javier Martinez (32.) und Franck Ribéry (59.) hatten mit ihren ersten Saisontreffern die 2:0-Führung erzielt, ehe Kevin Volland in der 71. Minute der Anschlusstreffer gelang. „Aber zum Glück haben wir einen Spieler in unseren Reihen, der Standardsituationen überragend beherrscht“, sagte Heynckes, nachdem James in der Schlussphase mit einem direkt verwandelten Freistoß das 3:1 gelang.

„Sandro kommt ja nicht zu irgendeinem Verein“

Münchens Trainer, der erstmals mit Arjen Robben und Ribéry in der Startformation begann, hatte Neuzugang Sandro Wagner überraschend auf der Bank gelassen, obwohl Torjäger Robert Lewandowski verletzt ausfiel. „Sandro kommt ja nicht zu irgendeinem Verein, er kommt zum FC Bayern. Da dauert die Integration ins Mannschaftsgefüge etwas länger. Ich wollte die Spieler bringen, die unsere Angriffsmechanismen kennen“, erklärte Heynckes.

„Ich ticke da etwas anders. Wenn der Stammspieler ausfällt, spielt nicht automatisch der Backup.“ In der Schlussphase kam der ehemalige Hoffenheimer dann zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz nach seinem Wechsel.

Für die Gastgeber endete eine stolze Erfolgsserie und zudem musste das Team die erste Heimniederlage hinnehmen. „Wir sind erst nach dem Anschlusstreffer aufgewacht“, sagte Verteidiger Sven Bender. Das gefiel auch Trainer Heiko Herrlich. „Die Mannschaft hat an sich geglaubt. Da hatten wir unsere stärkste Phase und hätten den Ausgleich schaffen könne“, meinte der Bayer-Trainer. „Da habe ich sogar geglaubt, dass wir noch gewinnen können“, sagte Herrlich. Doch dann traf James - und der Sieg war den Bayern nicht mehr zu nehmen.

dpa

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