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Heynckes: Martinez-Anruf mit Folgen fürs Team?

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Jupp Heynckes: Überlegt er eine Systemänderung? © M.I.S.

München - Jupp Heynckes soll Javi Martinez bei einem Anruf nicht nur einen Wechsel schmackhaft gemacht haben. Der Bayern-Trainer unterbreitete ihm angeblich sogar ein Angebot mit weitreichenden Folgen.

Die Bayern basteln an ihrem Team der Zukunft. Einer der wichtigsten Bausteine soll 40-Millionen-Mann Javi Martinez werden. Trainer Jupp Heynckes soll ihm in einem persönlichen Telefonat den Wechsel schmackhaft gemacht haben.

Nicht nur das: Laut Sport Bild unterbreitete er dem Spanier sogar ein Angebot: Die Sechser-Position solle ganz allein ihm gehören. Heynckes erwäge eine Systemumstellung. Sollte er diese in die Tat umsetzen, würde das 4-2-3-1 mit Doppel-Sechs vor der Abwehr der Vergangenheit angehören. Die neue Formel könnte lauten: 4-1-4-1. Martinez wäre alleiniger Chef vor der Abwehr, was ihm dem Bericht zufolge Real Madrid und der FC Barcelona nicht anbieten konnten.

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Krempelt Heynckes wegen Martinez seine Mannschaft um? Was würde die Systemänderung bedeuten? Neben Martinez als alleinigem Sechser wären sicherlich Franck Ribéry und Arjen Robben  auf den Flügeln gesetzt.

Blieben im zentralen Mittelfeld vor Martinez noch zwei Plätze für viele Kandidaten. Erster Anwärter wäre sicherlich Bastian Schweinsteiger, wenngleich die Bild am Mittwoch schon titelt "Planen die Bayern ohne Schweini?". Sollte der 28-Jährige nach seinen Verletzungen aber zu alter Stärke zurückfinden, wäre er aus der Mannschaft kaum wegzudenken. Vielleicht käme ihm eine offensivere Rolle sogar zugute. Zumal Jens Lehmann via Sky anmerkt: "Ich sehe ihn nicht als Sechser. Er ist keiner, der ein Spiel defensiv gut lesen kann."

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Martinez, Ribéry, Robben und Schweinsteiger als Mittelfeld-Gerüst - bliebe nur noch ein Platz. Mit etlichen Kandidaten. Toni Kroos, Thomas Müller, Xherdan Shaqiri, Anatoli Timoschtschuk (Kiew soll interessiert sein) und Luiz Gustavo melden Interesse an Einsatzzeiten im Mittelfeld an, vielleicht sogar auch der als Linksverteidiger eingeplante David Alaba. Dazu soll eigentlich auch den Talenten Emre Can und Mitchell Weiser die eine oder andere Einsatzminute gegönnt werden. Doch den meisten der Genannten droht die Bank.

Diese Konstellation birgt viel Zündstoff. Jupp Heynckes sieht aber auch eine Chance. "Wir brauchen Alternativen, das hat man im Champions-League-Finale gesehen", sagte der Bayern-Trainer bei Sky. Er schickte eine kleine Drohung an seine Stars hinterher: "Konkurrenz belebt das Geschäft. Keiner kann sich zurücklehnen, sonst spielt er nicht."

al.

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