Sammer ist hoffnungsvoll

Hilft Hoeneß beim Transfer von Ödegaard?

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Uli Hoeneß.

München - Seit knapp zwei Wochen ist Uli Hoeneß jetzt wieder im Kreise "seiner" FC-Bayern-Familie. Möglicherweise ist alleine die Anwesenheit des Ex-Präsidenten ein wichtiger Trumpf im Kampf um die Verpflichtung von Martin Ödegaard.

Wenn die Bayern am nächsten Sonntag aus dem Trainingslager in Doha abreisen und wieder in Richtung Heimat fliegen, dann wird die große Zeit der Wiedersehensfreude beginnen. Denn: Viele Bayern-Spieler werden endlich wieder Ex-Präsident Uli Hoeneß sehen und in die Arme schließen können. In erster Linie wird sich wohl Franck Ribéry auf Hoeneß freuen, schließlich verbindet die beiden seit jeher ein enges freundschaftliches Verhältnis.

Hoeneß hat seit Anfang Januar den Status als Freigänger und arbeitet seither in der Jugendabteilung des FC Bayern. Mittlerweile hat sich 63-Jährige offenbar wieder akklimatisiert und beschäftigt sich laut "Sport Bild" vor allem mit den Planungen für das neue Klubzentrum im Münchner Norden. "Uli ist gut drauf, mit Feuereifer bei der Sache", verriet Sportvorstand Matthias Sammer dem Magazin. Außerdem habe Hoeneß "fast das Kampfgewicht aus seiner Spielerzeit", fügte Sammer augenzwinkernd hinzu. Schließlich hat der Wurstfabrikant im Gefängnis angeblich über 20 Kilo abgenommen.

Bei den Spielern jedenfalls scheint die Vorfreude auf das Wiedersehen mit dem Vereins-Patron groß zu sein. "Viele Spieler kommen zu mir, fragen wo Uli sitzt, wollen persönlich mit ihm sprechen", verriet Sammer. Dass Hoeneß' Rückkehr aufgrund der vielen Nebengeräusche und des Medienrummels einen negativen Effekt auf die Mannschaft haben könnte, befürchtet Sammer nicht. "Ich glaube nicht, dass sich die Mannschaft vom Hype um Uli Hoeneß beeinflussen lässt."

Seine ersten knapp zwei Wochen hat Hoeneß bei "seiner" Bayern-Familie jetzt hinter sich. Aus den Transfers von Xherdan Shaqiri (zu Inter Mailand) und Pierre-Emile Hojbjerg (ausgeliehen an den FC Augsburg) hielt sich Hoeneß angeblich raus. Sein Fokus gilt, wie es die gesetzlichen Auflagen verlangen, der Jugendarbeit.

Martin Ödegaard.

Hier planen die Bayern durch die Transfers von Top-Talenten bekanntermaßen eine Groß-Offensive. Nach Spielern wie Kurt oder Kimmich soll idealerweise auch ein Martin Ödegaard an die Säbener Straße gelockt werden. Matthias Sammer hofft, dass dies auch mit Hilfe von Uli Hoeneß passieren könnte. Der Name Hoeneß sei auch einem Spieler wie Ödegaard bekannt, glaubt Sammer. Das könne einen solch jungen Spieler beeindrucken und vielleicht einen positiven Einfluss auf einen Wechsel haben.

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