Er hat eine interessante Prognose

Hoeneß-Anwalt: "Super-Reiche hinterziehen keine Steuern"

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Staranwalt Feigen beim Steuersünder-Prozess gegen Uli Hoeneß.

München - Man kennt ihn vom Hoeneß-Steuer-Prozess: Star-Anwalt Hanns W. Feigen. Er überrascht nun mit ziemlich pikanten Aussagen.

Vor einem Jahr verteidigte Hanns W. Feigen den Steuersünder und damaligen FCB-Präsidenten Uli Hoeneß, nun meldet er sich wieder zu Wort und das ausgerechnet im "Steuerberater Magazin".

Dort überrascht er mit recht pikanten Aussagen. Zum Beispiel: "Ich bin davon überzeugt, dass wirklich Reiche keine Steuern hinterziehen." Er meint damit Spitzenverdiener mit einem Vermögen in der Größenordnung ab einer halben Milliarde Euro. Dabei könnte man geneigt sein, Hoeneß auch schon als Super-Reichen zu betrachten. Aber offenbar weit gefehlt.

Steuer-Selbstanzeigen wird es bald kaum mehr geben

Anwalt Feigen ist außerdem davon überzeugt, dass es bald kaum noch Selbstanzeigen wegen Steuerhinterziehung geben wird. Ausländische Banken wollten keine steuerunehrlichen Kunden mehr haben und würden derlei Geschäftsbeziehungen konsequent beenden. Stichwort: "Weißgeld-Politik".

Da geht es aber wohl um die Zukunft. Immerhin gibt es aktuell noch genug gegenteilige Nachrichten. Da wäre zum Beispiel der Skandal um den Schweizer Ableger der HSBC-Bank, der Steuersündern aus aller Welthalf.

kg

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